Dunkelste Nacht des Jahres: Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende am 21. Dezember ist die dunkelste Nacht des Jahres. Von nun an kehrt das Licht der Sonne wieder zurück, was die Menschen früher mit einem großen Fest feierten, da sie von der Sonne abhängig waren.

Yule ist daher ein Sonnenfest, ein Tag, an dem der Sohn des Lichtes geboren wird. Mit Yule wird der Jahreskreis geschlossen, man kann abschließen und loslassen und Neues darf beginnen. Das festliche Symbol der Wintersonnenwende war früher das Rad des Lebens, das sich in der längsten Nacht wieder zu drehen beginnt. Das Wichtigste aber ist, dieses Licht, das da ist, auch in sich zu spüren und zu erleben. Was ist mein Licht, das leuchten und auch in die Welt kommen darf?

Mit der Wintersonnenwende kehrt auch Ruhe ein und mit den Rauhnächten folgt eine Zeit der Rückschau und Reinigung. Es ist eine Zeit, in der man sich auf das neue Jahr vorbereiten kann und man die Kraft der Ahnen deutlich spürt. Da die Wintersonnenwende im Zeichen der Sonne steht, eignen sich auch Sonnenkräuter wie Beifuß, Johanniskraut, Arnika oder Königskerze für eine Räucherung, um die Dunkelheit zu vertreiben.

Ein schönes Ritual für diesen Tag ist auch das Binden eines Kranzes aus Stechpalme. Das Grün steht dabei als Symbol für den Kreislauf des Lebens, die roten Beeren für das Leben im Hier und Jetzt.

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Foto: Pixabay