DIY-Projekt: Wie man aus Löwenzahn Honig herstellt

Der Löwenzahn ist wohl eines der bekanntesten und beliebtesten Wildkräuter und enthält sehr viele Vitamine und Mineralstoffe. So verfügt er über einen hohen Kalium- und Magnesiumgehalt und viel Vitamin C, die Blätter der Pflanze sind reich an Eisen und Provitamin A. 

Grundsätzlich sind alle Teile des Löwenzahns essbar. So kann man beispielsweise aus den Blättern einen Tee oder Salat zubereiten, die Löwenzahnwurzel kann gekocht oder roh gegessen und anderen Gemüsesorten beigefügt werden. Auch die Stängel kann man wie Schnittlauch in eine Suppe geben oder auf ein Butterbrot geben. Ich habe aus den Blüten einen Löwenzahnhonig hergestellt, der sich wunderbar als Brotaufstrich, aber auch zum Süßen von Müsli oder Süßspeisen eignet.

Zutaten:

125 g Löwenzahnblüten

750 ml Wasser

750 g Kristallzucker

1 Zitrone

 

Für den Honig sollten die Blüten an einem sonnigen Tag geerntet werden. Zusammen mit dem Wasser gebt ihr die Blüten in einen Topf und lässt sie dann etwa zwei Stunden lang stehen. Danach kocht ihr das Blütenwasser auf und lässt es abkühlen und über Nacht - am besten an einem kühlen Platz - ziehen. Mithilfe eines Mulltuchs können die Blüten dann aus dem Wasser gefiltert werden. Anschließend gebt ihr den Kristallzucker in das Löwenzahnwasser , presst die Zitrone aus und gebt den Saft dazu. Das Wasser wird dann mit dem Zucker kurz aufgekocht und sollte dann auf niedriger Stufe so lange simmern, bis der Honig Fäden zieht, was einige Stunden dauern kann. Um zu prüfen, ob der Honig fertig ist, träufelt ihr ihn auf einen kalten Teller. Dickt sich die Flüssigkeit ein, so hat der Honig die perfekte Konsistenz und kann dann in Gläser abgefüllt werden. Die angegebene Menge reicht für etwa drei kleine Gläser.

Bewahrt den Löwenzahnhonig am besten kühl und dunkel auf, so hält er sich etwa ein Jahr.