Traditioneller Weihnachtsbrauch: Der Mistelzweig

Die Mistel ist ein sogenannter Halbschmarotzer, der über eine sehr große Heilkraft verfügt. Bei unseren Vorfahren galt die Mistel als magische Heilpflanze, die Druiden verehrten vor allem jene Misteln, die auf Eichen zu finden waren. Diese wurden mit einer goldenen Sichel geerntet und durften keinesfalls den Boden berühren. 

Für die Germanen und Kelten war die Pflanze ein Fruchtbarkeitssymbol sowie ein Symbol des ewigen Lebens. Außerdem sahen die Germanen die Mistel als ein Geschenk des Himmels an und sie waren der Ansicht, dass die Mistelsamen von den Göttern in die Bäume gestreut wurden.

Auch heute noch ist der weihnachtliche Brauch sehr bekannt, sich einen Mistelzweig über die Tür zu hängen. Sollte sich ein Paar darunter küssen, so stehe im nächsten Jahr eine Hochzeit an. Es gibt aber noch andere mythologische Bedeutungen der Pflanze. So soll sie auch gegen Krankheit und Blitzschlag schützen und sie dient zudem als Glücksbringer für die Jagd. Darüber hinaus eignet sich die Mistel auch sehr gut zum Räuchern, um negative Energie in positive umzuwandeln. Des Weiteren schützt sie vor Unglück und hat eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Aus diesem Grund ist sie auch Bestandteil vieler Schutzräucherungen. Außerdem lässt eine Mistelräucherung unsere Seele zur Ruhe kommen und wir merken sehr schnell, was uns guttut und was wir besser bleiben lassen sollten. Die Mistel begleitet uns bis zu den Wurzeln der Seele und unterstützt unsere innere Einkehr. 

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Fotos: Pixabay