Vom Wesen der Bäume

"Bäume sind für mich immer die eindringlichsten Prediger gewesen. Ich verehre sie, wenn sie in Völkern und Familien leben, in Wäldern und Hainen. Und noch mehr verehre ich sie, wenn sie einzeln stehen. Sie sind wie Einsame. Nicht wie Einsiedler, welche sich aus irgendeiner Schwäche davongestohlen haben, sondern wie große, vereinsamte Menschen, wie Beethoven und Nietzsche. In ihren Wipfeln rauscht die Welt, ihre Wurzeln ruhen im Unendlichen; allein sie verlieren sich nicht darin, sondern erstreben mit aller Kraft ihres Lebens nur das Eine: ihr eigenes, in ihnen wohnendes Gesetz zu erfüllen, ihre eigene Gestalt auszubauen, sich selbst darzustellen." (Hermann Hesse: Bäume)

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Zu sich selbst finden - Die Medizinwanderung

"Nur die Naturdinge sind ganz wahr. Um was man sie vernünftig bittet, das beantworten sie vernünftig." (Adalbert Stifter)

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Mit dem Element Wasser arbeiten: Zuversicht und Vertrauen aufbauen

Geht es dir manchmal auch so, dass du dich sehr erschöpft und müde fühlst, oft gestresst bist und/oder unter Schlafstörungen leidest? Kannst du nur schwer zur Ruhe kommen und fehlt dir häufig das Vertrauen ins Leben? Musst du sehr lange überlegen, bis du eine Entscheidung triffst und hast du manchmal das Gefühl, entwurzelt zu sein? Laut der Traditionellen Chinesischen Medizin könnte das auf eine Disbalance im Element Wasser hinweisen.

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/Denkwege. In den natürlichen Rhythmus der Jahreszeiten eintauchen/

Der Winter lädt uns dazu ein, innezuhalten und still zu werden. Vor allem in der Zeit zwischen den Jahren können wir den Pausenknopf drücken und uns ganz dem natürlichen Rhythmus hingeben. Wir können uns innerlich weiten und uns Raum geben, was sehr heilsam ist und auch Platz für neue Dinge und Erfahrungen macht. In der Stille tauchen dann oft Seiten von uns auf, die uns bislang nicht bekannt waren und die wir ganz neu entdecken können, wenn wir uns die Zeit dafür nehmen. Somit gleicht die kühle Jahreszeit einem Eintauchen in eine kraftvolle Energie, die es uns möglich macht, uns wieder innerlich zu verbinden und auszurichten. Einsinken und lauschen. Das reicht. 

/Denkwege. Frieden finden/

Für viele von uns ist die Zeit, die man in der Natur verbringt, eine Möglichkeit, um innerlich wieder zur Ruhe zu kommen. Mittlerweile haben die positiven Auswirkungen von Aufenthalten in der Natur auch Beachtung in der Welt der Wissenschaft gefunden. 

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/Denkwege. Über das genaue Hinsehen/

Manchmal gehen wir einen Weg entlang und glauben, bereits alles zu kennen. Aber das ist ein Irrturm, denn alles, was wir sehen, ist einmalig. Das Sehen sollte also - wie bereits der Chemiker Albert Hoffmann sagte - nicht nur ein flüchtiges Hingucken, sondern ein tiefes Schauen sein. 

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/Denkwege. Die Weisheit der Natur/

Seit Jahrtausenden haben Menschen auf Bergen oder in Wäldern gelebt und sich von der Weisheit und Stille der Natur inspirieren lassen. In unserer hoch technisierten Zeit haben wir aber teilweise die Fähigkeit verloren, die Natur mit all unseren Sinnen wahrzunehmen. Wie schwer fällt es uns oft, einfach nur still zu sitzen und uns zu konzentrieren, ohne von anderen Reizen abgelenkt zu werden. 

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/Denkwege./ Der Flug der Kraniche

Es ist ein einzigartiges Naturschauspiel: Der Herbstzug der Kraniche, die in dieser Jahreszeit in ihre Winterquartiere ziehen. Seit jeher gelten sie als Vögel des Glücks, als Symbol für das Gute. In der griechischen Mythologie ordnete man die Kraniche dem Frühlingsboten Hermes, der Fruchtbarkeitsgöttin Demter und dem Sonnengott Apollon zu und sie stehen für Weisheit, Wahrhaftigkeit, Treue sowie den Kreislauf des Lebens. 

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/Denkwege./ Der Wald als Spiegel

Christoph Quarch leitet philosophische Waldwanderungen. Er sieht den Wald als einen Ort der Naturerfahrung, als einen Zufluchtsort, aber auch als einen heiligen Ort. 

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/Denkwege./ Erinnerungen abspeichern

Habt ihr gewusst, dass in den Jahresringen gespeichert ist, was ein Baum alles erlebt hat? Die Jahresringe tragen demnach also seine ganz individuellen Erlebnisse quasi seine Biografie. Sehr deutlich erkennbar sind auch seine Verletzungen: Auch wenn sie nach außen hin geschlossen sind, werden sie dennoch abgespeichert. 

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Silvester: Ein Ritualvorschlag

Bei Judith Holofernes ein Silvesterritual entdeckt, das sie selbst als Silvestervoodoo bezeichnet. Eine tolle Idee finde ich, um das Jahr zu beenden.

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Geheimnisvoller Wald

Der Wald galt immer schon als ein sehr geheimnisvoller und mystischer Ort. In der Schattenarbeit steht er als Symbol für das Unterbewusste, sodass es nicht verwunderlich ist, dass man manchmal auch Angst bekommt, wenn man sich tief in den Wald hineinbegibt. Deutlich wird das beispielsweise auch im Märchen von "Hänsel und Gretel", in dem der Schatten, der uns im Wald begegnet, von der Hexe versinnbildlicht wird. Gleichzeitig zeigt uns der Wald aber auch, dass wir uns auf die Dunkelheit, die in uns selbst zu finden ist, auch einlassen und uns von ihm beschützt fühlen können. Der Wald ist nicht nur unsagbar magisch und heilend, er ist auch ein großartiger Lehrmeister, durch den wir die Jahreszeiten und damit auch den Lebenskreislauf erfahren können. 

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Erkenne die Symbole

"Geh hinaus durch deine vertraute, alltägliche Umgebung. Was nimmt deine Aufmerksamkeit als Erstes in Anspruch, wenn du aus der Haustür gehst? Fällt dein Blick als Erstes auf den Boden oder hoch zum Himmel? Was siehst du? Geh so lange weiter, bis du etwas siehst, das dich berührt. Nimm wahr, was genau dich gerade berührt."

(Aus: "Die Wildnis in dir" von Tala Mohajeri)

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Arbeit mit den Elementen: Sich in der Natur erden

Bäume verfügen über Wurzeln, die ihnen Halt geben und sie nähren. Dasselbe gilt natürlich auch für uns Menschen. Wenn wir tief verwurzelt sind, bringt uns so schnell nichts aus dem Gleichgewicht, wir vertrauen dem Leben und sind ruhig und gelassen. 

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Sehnsuchtsort Wald: Entspannt durch Shinrin Yoku

"Der Wald ist wie eine Parallelwelt zu unserer umtriebigen Alltagswelt, eine Welt voller Geheimnisse, die es zu entdecken lohnt, die Schutz und Geborgenheit schenkt, die uns zu kleinen Abenteuern einlädt und in der Heilkräfte wohnen, die uns an Körper, Geist und Seele gesund werden lassen oder uns ganz einfach wieder in die Ruhe bringen," schreiben Annette Bernjus und Anna Cavelius in ihrem Buch "Waldbaden". Die Bäume wurden bereits vor Tausenden von Jahren von den Germanen verehrt, denn sie glaubten, dass in ihnen die Götter ihren Sitz hätten. Für viele Dichter und Schriftsteller war der Wald zudem Erinnerungs- und Sehnsuchtsort, da man sich im Rahmen der Industrialisierung immer mehr von der Natur entfremdet hatte. 

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