/Denkwege. In den natürlichen Rhythmus der Jahreszeiten eintauchen/

Der Winter lädt uns dazu ein, innezuhalten und still zu werden. Vor allem in der Zeit zwischen den Jahren können wir den Pausenknopf drücken und uns ganz dem natürlichen Rhythmus hingeben. Wir können uns innerlich weiten und uns Raum geben, was sehr heilsam ist und auch Platz für neue Dinge und Erfahrungen macht. In der Stille tauchen dann oft Seiten von uns auf, die uns bislang nicht bekannt waren und die wir ganz neu entdecken können, wenn wir uns die Zeit dafür nehmen. Somit gleicht die kühle Jahreszeit einem Eintauchen in eine kraftvolle Energie, die es uns möglich macht, uns wieder innerlich zu verbinden und auszurichten. Einsinken und lauschen. Das reicht. 

/Denkwege. Frieden finden/

Für viele von uns ist die Zeit, die man in der Natur verbringt, eine Möglichkeit, um innerlich wieder zur Ruhe zu kommen. Mittlerweile haben die positiven Auswirkungen von Aufenthalten in der Natur auch Beachtung in der Welt der Wissenschaft gefunden. 

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/Denkwege. Über das genaue Hinsehen/

Manchmal gehen wir einen Weg entlang und glauben, bereits alles zu kennen. Aber das ist ein Irrturm, denn alles, was wir sehen, ist einmalig. Das Sehen sollte also - wie bereits der Chemiker Albert Hoffmann sagte - nicht nur ein flüchtiges Hingucken, sondern ein tiefes Schauen sein. 

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/Denkwege. Die Weisheit der Natur/

Seit Jahrtausenden haben Menschen auf Bergen oder in Wäldern gelebt und sich von der Weisheit und Stille der Natur inspirieren lassen. In unserer hoch technisierten Zeit haben wir aber teilweise die Fähigkeit verloren, die Natur mit all unseren Sinnen wahrzunehmen. Wie schwer fällt es uns oft, einfach nur still zu sitzen und uns zu konzentrieren, ohne von anderen Reizen abgelenkt zu werden. 

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/Denkwege./ Der Flug der Kraniche

Es ist ein einzigartiges Naturschauspiel: Der Herbstzug der Kraniche, die in dieser Jahreszeit in ihre Winterquartiere ziehen. Seit jeher gelten sie als Vögel des Glücks, als Symbol für das Gute. In der griechischen Mythologie ordnete man die Kraniche dem Frühlingsboten Hermes, der Fruchtbarkeitsgöttin Demter und dem Sonnengott Apollon zu und sie stehen für Weisheit, Wahrhaftigkeit, Treue sowie den Kreislauf des Lebens. 

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/Denkwege./ Der Wald als Spiegel

Christoph Quarch leitet philosophische Waldwanderungen. Er sieht den Wald als einen Ort der Naturerfahrung, als einen Zufluchtsort, aber auch als einen heiligen Ort. 

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/Denkwege./ Erinnerungen abspeichern

Habt ihr gewusst, dass in den Jahresringen gespeichert ist, was ein Baum alles erlebt hat? Die Jahresringe tragen demnach also seine ganz individuellen Erlebnisse quasi seine Biografie. Sehr deutlich erkennbar sind auch seine Verletzungen: Auch wenn sie nach außen hin geschlossen sind, werden sie dennoch abgespeichert. 

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Von der Schönheit der Heimat

"Manche halten Landschaft für völlig überbewertet, nichts als Kulisse, aber es gibt kein Entrinnen: Leben ist immer Leben in einer Landschaft. Heimat ebenso...Eine Landschaft kann die Gewissheit bieten, die sich viele von einer Heimat erhoffen, um mit Blick darauf ihr Leben einrichten zu können, und sei es nur für einen Moment", schreibt Wilhelm Schmid in seinem Buch "Heimat finden: Vom Leben in einer ungewissen Zeit". 

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Abenteuer (Er-)Leben

 

 

Ich habe von Erling Kagge, einem Abenteurer, gelesen. Er hat zum Beispiel einen Schlitten samt Ausrüstung mehr als 50 Tage lang durch Kälte, Eis und Schnee zum Nord- und Südpol hinter sich hergezogen, was Ausdauer, Mut und Leidenschaft erfordert. Wie aber sieht es mit dem Abenteuer des täglichen Lebens aus?

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Silvester: Ein Ritualvorschlag

Bei Judith Holofernes ein Silvesterritual entdeckt, das sie selbst als Silvestervoodoo bezeichnet. Eine tolle Idee finde ich, um das Jahr zu beenden.

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Buchtipp: Bertram Weisshaar: Einfach losgehen. Vom Spazieren, Streunen, Wandern und vom Denkengehen

"Für das ziellose Wandern ist es beinahe unabdingbar, gänzlich ohne Erwartungen zu gehen. Dieses Wandern ist eine Haltung, eine bestimmte Einstellung, ein offenes, zielloses Interesse. In diesem Modus des Gehens spielt es keine Rolle, ob Aussichtspunkte oder andere Besonderheiten am Wege liegen. Denn in jeder Minute des Voranschreitens wird die Welt erlebt - eben so, wie sie ist. Das ist viel."

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Vom Wesen der Bäume

"Bäume sind für mich immer die eindringlichsten Prediger gewesen. Ich verehre sie, wenn sie in Völkern und Familien leben, in Wäldern und Hainen. Und noch mehr verehre ich sie, wenn sie einzeln stehen. Sie sind wie Einsame. Nicht wie Einsiedler, welche sich aus irgendeiner Schwäche sich davongestohlen haben, sondern wie große, vereinsamte Menschen, wie Beethoven und Nietzsche. In ihren Wipfeln rauscht die Welt, ihre Wurzeln ruhen im Unendlichen; allein sie verlieren sich nicht darin, sondern erstreben mit aller Kraft ihres Lebens nur das Eine: ihr eigenes, in ihnen wohnendes Gesetz zu erfüllen, ihre eigene Gestalt auszubauen, sich selbst darzustellen." (Hermann Hesse: Bäume)

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