Geheimnisvoller Wald

Der Wald galt immer schon als ein sehr geheimnisvoller und mystischer Ort. In der Schattenarbeit steht er als Symbol für das Unterbewusste, sodass es nicht verwunderlich ist, dass man manchmal auch Angst bekommt, wenn man sich tief in den Wald hineinbegibt. Deutlich wird das beispielsweise auch im Märchen von "Hänsel und Gretel", in dem der Schatten, der uns im Wald begegnet, von der Hexe versinnbildlicht wird. Gleichzeitig zeigt uns der Wald aber auch, dass wir uns auf die Dunkelheit, die in uns selbst zu finden ist, auch einlassen und uns von ihm beschützt fühlen können. Der Wald ist nicht nur unsagbar magisch und heilend, er ist auch ein großartiger Lehrmeister, durch den wir die Jahreszeiten und damit auch den Lebenskreislauf erfahren können. 

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Beifuß - Magische Heilpflanze

"Erinnerst du dich, Beifuß, was du verkündest,

was du anordnest in feierlicher Kundgebung,

Una heißt du,

das älteste der Kräuter, 

du hast Macht gegen Gift und Ansteckung,

du hast Macht gegen das Übel,

das über das Land dahinfährt."

 

(Angelsächsischer Neunkräutersegen aus dem 11. Jahrhundert)

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Büschelfrauentag, Würzweih, Großfrauentag oder Frauendreißiger - Kräuter sammeln und Kräuterbuschen binden

Eines der wichtigsten Feste für alle Kräuterkundigen ist der 15. August, auch Großfrauentag, Würzweih, Büschelfrauentag oder Frauendreißiger genannt. Die Christen glaubten, dass an diesem Tag Maria in den Himmel gefahren sei, daher ist der 15. August auch als Maria Himmelfahrt bekannt. Ihre Heilkräfte habe Maria aber in Form verschiedenster Kräuter hinterlassen.

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Erkenne die Symbole

"Geh hinaus durch deine vertraute, alltägliche Umgebung. Was nimmt deine Aufmerksamkeit als Erstes in Anspruch, wenn du aus der Haustür gehst? Fällt dein Blick als Erstes auf den Boden oder hoch zum Himmel? Was siehst du? Geh so lange weiter, bis du etwas siehst, das dich berührt. Nimm wahr, was genau dich gerade berührt."

(Aus: "Die Wildnis in dir" von Tala Mohajeri)

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Vom Wesen der Bäume

"Bäume sind für mich immer die eindringlichsten Prediger gewesen. Ich verehre sie, wenn sie in Völkern und Familien leben, in Wäldern und Hainen. Und noch mehr verehre ich sie, wenn sie einzeln stehen. Sie sind wie Einsame. Nicht wie Einsiedler, welche sich aus irgendeiner Schwäche sich davongestohlen haben, sondern wie große, vereinsamte Menschen, wie Beethoven und Nietzsche. In ihren Wipfeln rauscht die Welt, ihre Wurzeln ruhen im Unendlichen; allein sie verlieren sich nicht darin, sondern erstreben mit aller Kraft ihres Lebens nur das Eine: ihr eigenes, in ihnen wohnendes Gesetz zu erfüllen, ihre eigene Gestalt auszubauen, sich selbst darzustellen." (Hermann Hesse: Bäume)

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Spitzwegerich - Ein natürliches Antibiotikum

Eine sehr alte Heilpflanze ist der Spitzwegerich, der auch als Zeigerpflanze gilt, denn dort, wo er gedeiht, verweist er auf nährstoffreiche Böden. Der Spitzwegerich ist eine Lungenheilpflanze, denn er enthält Kieselsäure, durch die das Lungengewebe gefestigt werden kann. Die zarteren Blätter kann man außerdem als Spinatersatz oder als Salatbeigabe verwenden, die Blütenstände können auch roh geknabbert oder gedünstet werden. Bei Asthma, Bronchitis oder Husten könnt ihr aus der Pflanze einen Tee oder einen Sirup zubereiten, dieser hilft auch bei Harnwegsentzündungen, Reizdarm oder einer Magenschleimhautentzündung. Eine Spitzwegerich-Tinktur oder Salbe kann gegen Mückenstiche eingesetzt werden, ebenso wird die Pflanze bei offenen Wunden, Wundheilungsstörungen, Verbrennungen oder Warzen empfohlen.

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Räuchern mit der Birke

Die Birke steht für den Neubeginn und kann daher sehr gut für Mischung zum Jahreskreisfest Imbolc am 2. Februar verwendet werden, da der Februar auch der Monat der Reinigung ist. Zum Räuchern könnt ihr entweder ganz zarte Streifen der Birkenrinde oder auch die getrockneten Blätter verwenden. 

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Räuchern mit Eichenmoos

Eichenmoos gehört zur Familie der Strauch- und Laubflechten und ist in Europa beheimatet. In der Volksmedizin setzt man Eichenmoos schon sehr lange bei Erkrankungen der Atemwege wie Schnupfen, Husten, Bronchitis oder Angina ein, beim Verräuchern hat es einen waldig, würzigen Duft und eine erdende und ausgleichende Wirkung. 

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Räuchern mit Palo Santo: Das heilige Holz der Indios

Palo Santo stammt vom Balsambaum, der in Süd- und Zentralamerika zu finden ist. Das Stammholz ist stark harzhaltig und verbreitet beim Verbrennen einen süßlichen Duft, der an Kokos erinnert. Für die Indios ist Palo Santo ein heiliges Holz, das sie auch als rituelles Räucherwerk verwenden. 

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Traditioneller Weihnachtsbrauch: Der Mistelzweig

Die Mistel ist ein sogenannter Halbschmarotzer, der über eine sehr große Heilkraft verfügt. Bei unseren Vorfahren galt die Mistel als magische Heilpflanze, die Druiden verehrten vor allem jene Misteln, die auf Eichen zu finden waren. Diese wurden mit einer goldenen Sichel geerntet und durften keinesfalls den Boden berühren. 

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Naturmentoring: Mit dem Element Feuer arbeiten

"Nur wer selbst brennt, kann ein Feuer in anderen entfachen." (Augustinus Aurelius)

 

"Tanze im Feuer das Wunder des Lebens.

Fließe mit dem Wasser in die Tiefe deiner Träume.

Atme im Wind die Weite des Himmels.

Wachse in die Erde zur Quelle deiner Kräfte."

(Indianische Weisheit)

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DIY-Projekt: Räuchermischung zur Sommersonnenwende

Wenn die Natur in voller Blüte steht und man Kraft und Energie für den Winter tankt, werden auch sehr gerne Räucherungen durchgeführt. So auch zur Sommersonnenwende, die den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres markiert. 

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Sommersonnenwende: Uralte Tradition

Die Sommersonnenwende ist ein ekstatisches Fest, das das Helle und die Lebensfreude in den Mittelpunkt stellt. Die helle bzw. dunkle Jahreshälfte wird in vielen Mythen zum Ausdruck gebracht, so zum Beispiel durch den Lichtgott Baldur oder durch Osiris, dessen Bruder Seth ihn tötet und zerstückelt. Osiris wird aber von der Göttin Isis wieder zusammengesetzt und zum Gott der Unterwelt gemacht. Die christliche Kirche feiert die Sommersonnenwende am 24. Juni. Dieser Tag wird auch Johannistag genannt, da er Johannes dem Täufer geweiht ist.

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Zu sich selbst finden - Die Medizinwanderung

"Nur die Naturdinge sind ganz wahr. Um was man sie vernünftig bittet, das beantworten sie vernünftig." (Adalbert Stifter)

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Arbeit mit den Elementen: Sich in der Natur erden

Bäume verfügen über Wurzeln, die ihnen Halt geben und sie nähren. Dasselbe gilt natürlich auch für uns Menschen. Wenn wir tief verwurzelt sind, bringt uns so schnell nichts aus dem Gleichgewicht, wir vertrauen dem Leben und sind ruhig und gelassen. 

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Zur Geschichte der Rauhnächte

Die Rauhnächte - oder oftmals auch Rauchnächte genannt - haben ihren Ursprung in der Differenz zwischen Mond- und Sonnenjahr. Das Sonnenjahr hat 365, das Mondjahr 354 Tage. Diese Differenz von 11 Tagen bzw. 12 Nächten kann man als "Zwischenzeit" bezeichnen, der man früher magische Kräfte zugesprochen hat. Mit Hilfe von Ritualen und Bräuchen wurden in dieser Zeit böse Zauber vertrieben und gute Kräfte eingeladen. Viele dieser Bräuche sind auch heute noch erhalten, so achtet man beispielsweise darauf, dass man keine schmutzige Wäsche mit ins nächste Jahr nimmt. Dieser Brauch stammt aus einer Zeit, in der die Menschen glaubten, dass sich in aufgehängter Wäsche Geister verfangen und Unheil bringen könnten.

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Dunkelste Nacht des Jahres: Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende am 21. Dezember ist die dunkelste Nacht des Jahres. Von nun an kehrt das Licht der Sonne wieder zurück, was die Menschen früher mit einem großen Fest feierten, da sie von der Sonne abhängig waren.

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Altes Wissen: Pfingsten und Beltane

Der Monatsname Mai ist auf die Römer zurückzuführen, die ihn auch als "Winnemond", "Winnemonat" oder "Wunnimanoth" bezeichneten. Daher kommt auch der Ausdruck "Wonnemonat", der alles "grün und neu" macht. Im Mai werden weltweit verschiedenste Feste gefeiert, wobei man dadurch die Lebenskraft und Lebensfreude zum Ausdruck bringen möchte. 

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Alte Traditionen: Faschingsbräuche in Kärnten

Mit Maria Lichtmess beginnt in vielen Gegenden das Faschingstreiben, mit dem die Menschen ihre Lebensfreude zeigen möchten. Fasching, Fastnacht oder Karneval bezeichnen dabei jene Zeit des Jahres, in dem das Ende des Winters in Sicht ist. 

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Altes Wissen: Von Imbolc oder der heiligen Brigida

Imbolc, Lichtmess oder Mariä Lichtmess spielte früher in bäuerlichen Regionen eine wichtige Rolle. So war der 2. Februar beispielsweise in Bayern sogar ein Feiertag, an dem viele den Weihnachtsbaum verfeuerten und die Krippe abbauten. 

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Uralte Tradition: Räuchern

Das Räuchern ist eine alte Tradition, denn die Menschen entdeckten schon sehr früh, dass der Duft von Räucherstoffen eine ganz besondere Wirkung hat. Aus diesem Grund entwickelte sich im Laufe der Zeit eine eigene Räucherkultur. Man räucherte, um Krankheiten zu heilen, um Seuchen zu vertreiben, die Atmosphäre zu reinigen oder um mit Göttern zu kommunizieren. Beim Räuchern werden die grobstofflichen Substanzen in Rauch umgewandelt, sodass sich höhere und feinere Ebenen miteinander verbinden. Die Duftstoffe, die beim Räuchern freigesetzt werden, wirken dann nicht nur auf unseren Körper, sondern auch auf Geist und Seele. Jeder Stoff, der verräuchert wird, hat natürlich individuelle Kräfte. So gibt es Stoffe mit erdenden Komponenten, andere wiederum haben eine schützende oder reinigende Funktion. 

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