Spitzwegerich - Ein natürliches Antibiotikum

Eine sehr alte Heilpflanze ist der Spitzwegerich, der auch als Zeigerpflanze gilt, denn dort, wo er gedeiht, verweist er auf nährstoffreiche Böden. Der Spitzwegerich ist eine Lungenheilpflanze, denn er enthält Kieselsäure, durch die das Lungengewebe gefestigt werden kann. Die zarteren Blätter kann man außerdem als Spinatersatz oder als Salatbeigabe verwenden, die Blütenstände können auch roh geknabbert oder gedünstet werden. Bei Asthma, Bronchitis oder Husten könnt ihr aus der Pflanze einen Tee oder einen Sirup zubereiten, dieser hilft auch bei Harnwegsentzündungen, Reizdarm oder einer Magenschleimhautentzündung. Eine Spitzwegerich-Tinktur oder Salbe kann gegen Mückenstiche eingesetzt werden, ebenso wird die Pflanze bei offenen Wunden, Wundheilungsstörungen, Verbrennungen oder Warzen empfohlen.

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Der Juni: Zeit des Wachstums und der Entfaltung

Der Juni steht ganz im Zeichen des Wachstums. Die ersten Früchte werden reif, Heilkräuter entfalten eine sehr große Wirkkraft und die Tage werden länger. Das Wort "Juni" wird von der römischen Göttin Juno abgeleitet, der Göttin der Gestirne, aber auch Hüterin von Familie, Ehe sowie allen anderen sozialen Bindungen.

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Der Mai: Lebenskraft und Wärme

Im Mai ist die Lebenslust und Lebenskraft deutlich spürbar. Der Winter hat sich nun verabschiedet, als allerletzte Boten der kalten Jahreszeit gelten die Eisheiligen, sonst aber entfaltet sich das Leben  und das Licht und die Wärme sind vorherrschend. Pankratius, Servatius, Bonifatius und die Heilige Sophie regieren vom 11. bis zum 15. Mai und bringen noch einmal Frost und Kälte. Anschließend nimmt aber die Sonne Überhand. Nicht umsonst wird der Mai daher auch Wonnemonat genannt. Die energetische Qualität dieses Monats ist sehr lebendig, Freude und Optimismus herrschen vor. Die farbenprächtige Natur und die intensiven Düfte sprechen unsere Sinne an, das Leben entfaltet sich auf wunderbare Weise. Zudem gilt der Mai auch als Zeit der Lust und Leidenschaft, was man in früheren Kulturen auch intensiv zelebrierte. Aber auch wir können uns in diesem Monat voll und ganz der Freiheit hingeben und das Leben in vollen Zügen genießen. 

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Der März: Aufbruch und Erneuerung

Im März kehrt das Leben in der Natur zurück, die ersten Krokusse und Schlüsselblumen sprießen aus dem Boden und Weiden und Haselnuss beginnen zu blühen. Die Tage werden wieder länger und am 21. März beginnt offiziell der Frühling. Während die Natur um uns herum erwacht, stellen sich auch bei uns Frühlingsgefühle ein und die Frühjahrsmüdigkeit verschwindet allmählich.

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Februar: Zeit des Übergangs und der Reinigung

Der Februar ist der kürzeste Monat des Jahres und eine Zeit des Übergangs. Es ist teilweise zwar noch kalt, aber man merkt bereits, dass sich der Winter immer mehr zurückzieht und die Tage wieder länger werden. Langsam werden auch die Tiere wieder aktiv und die ersten Frühlingsboten kündigen sich an. 

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Traditioneller Weihnachtsbrauch: Der Mistelzweig

Die Mistel ist ein sogenannter Halbschmarotzer, der über eine sehr große Heilkraft verfügt. Bei unseren Vorfahren galt die Mistel als magische Heilpflanze, die Druiden verehrten vor allem jene Misteln, die auf Eichen zu finden waren. Diese wurden mit einer goldenen Sichel geerntet und durften keinesfalls den Boden berühren. 

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Sommersonnenwende: Uralte Tradition

Die Sommersonnenwende ist ein ekstatisches Fest, das das Helle und die Lebensfreude in den Mittelpunkt stellt. Die helle bzw. dunkle Jahreshälfte wird in vielen Mythen zum Ausdruck gebracht, so zum Beispiel durch den Lichtgott Baldur oder durch Osiris, dessen Bruder Seth ihn tötet und zerstückelt. Osiris wird aber von der Göttin Isis wieder zusammengesetzt und zum Gott der Unterwelt gemacht. Die christliche Kirche feiert die Sommersonnenwende am 24. Juni. Dieser Tag wird auch Johannistag genannt, da er Johannes dem Täufer geweiht ist.

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Januar: Zeit des Kraftsammelns und des Neubeginns

"Im ersten Monat hebt sich die Sonne wieder aufwärts. Doch er zeigt sich frostig und feucht, ist in sich widersprüchlich und schwitzt das in weißen Schnee verwandelte Wasser aus. Seine Eigenschaften gleichen dem Gehirn, das sich als kühl und feucht darstellt. Es reinigt sich, indem es minderwertige Flüssigkeit absondert, und zwar durch die Augen, durch die Ohren und durch die Nasenlöcher." (Hildegard von Bingen)

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Zur Geschichte der Rauhnächte

Die Rauhnächte - oder oftmals auch Rauchnächte genannt - haben ihren Ursprung in der Differenz zwischen Mond- und Sonnenjahr. Das Sonnenjahr hat 365, das Mondjahr 354 Tage. Diese Differenz von 11 Tagen bzw. 12 Nächten kann man als "Zwischenzeit" bezeichnen, der man früher magische Kräfte zugesprochen hat. Mit Hilfe von Ritualen und Bräuchen wurden in dieser Zeit böse Zauber vertrieben und gute Kräfte eingeladen. Viele dieser Bräuche sind auch heute noch erhalten, so achtet man beispielsweise darauf, dass man keine schmutzige Wäsche mit ins nächste Jahr nimmt. Dieser Brauch stammt aus einer Zeit, in der die Menschen glaubten, dass sich in aufgehängter Wäsche Geister verfangen und Unheil bringen könnten.

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Dunkelste Nacht des Jahres: Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende am 21. Dezember ist die dunkelste Nacht des Jahres. Von nun an kehrt das Licht der Sonne wieder zurück, was die Menschen früher mit einem großen Fest feierten, da sie von der Sonne abhängig waren.

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Altes Wissen: Pfingsten und Beltane

Der Monatsname Mai ist auf die Römer zurückzuführen, die ihn auch als "Winnemond", "Winnemonat" oder "Wunnimanoth" bezeichneten. Daher kommt auch der Ausdruck "Wonnemonat", der alles "grün und neu" macht. Im Mai werden weltweit verschiedenste Feste gefeiert, wobei man dadurch die Lebenskraft und Lebensfreude zum Ausdruck bringen möchte. 

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Alte Traditionen: Faschingsbräuche in Kärnten

Mit Maria Lichtmess beginnt in vielen Gegenden das Faschingstreiben, mit dem die Menschen ihre Lebensfreude zeigen möchten. Fasching, Fastnacht oder Karneval bezeichnen dabei jene Zeit des Jahres, in dem das Ende des Winters in Sicht ist. 

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Altes Wissen: Von Imbolc oder der heiligen Brigida

Imbolc, Lichtmess oder Mariä Lichtmess spielte früher in bäuerlichen Regionen eine wichtige Rolle. So war der 2. Februar beispielsweise in Bayern sogar ein Feiertag, an dem viele den Weihnachtsbaum verfeuerten und die Krippe abbauten. 

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Uralte Tradition: Räuchern

Das Räuchern ist eine alte Tradition, denn die Menschen entdeckten schon sehr früh, dass der Duft von Räucherstoffen eine ganz besondere Wirkung hat. Aus diesem Grund entwickelte sich im Laufe der Zeit eine eigene Räucherkultur. Man räucherte, um Krankheiten zu heilen, um Seuchen zu vertreiben, die Atmosphäre zu reinigen oder um mit Göttern zu kommunizieren. Beim Räuchern werden die grobstofflichen Substanzen in Rauch umgewandelt, sodass sich höhere und feinere Ebenen miteinander verbinden. Die Duftstoffe, die beim Räuchern freigesetzt werden, wirken dann nicht nur auf unseren Körper, sondern auch auf Geist und Seele. Jeder Stoff, der verräuchert wird, hat natürlich individuelle Kräfte. So gibt es Stoffe mit erdenden Komponenten, andere wiederum haben eine schützende oder reinigende Funktion. 

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