Photo-Essay: Zum Sonnenuntergang auf den Falkert

"Lebenskunst heißt, die Umgebung zu suchen, von der man sich prägen lassen will", kommentiert der Philosoph Wilhelm Schmid. Zu dieser Selbsterfahrung gehört der Wille, sich bewusst Risiken, Gefahren, Leiden, Qualen auszusetzen, bis an die eigenen Grenzen und ein kalkuliertes Stück darüber hinauszugehen, um eine selbstgewählte Herausforderung zu bestehen." (Aus: Ulrich Grober: Vom Wandern. Neue Wege zu einer alten Kunst)

mehr lesen

Photoessay: Winterliches Bleistättermoor

"Das Gehen ist Öffnung zur Welt. Es versetzt den Menschen zurück in das glückselige Gefühl seiner Existenz. Es lässt ihn in eine aktive Form der Meditation eintauchen und bedarf all seiner Sinne./.../

mehr lesen

Photo-Essay: Sonnenaufgangswanderung auf den Falkert

"Zu gehen verschafft ein Gefühl von Freiheit. Es ist das Gegenteil von "schneller, höher, weiter." Alles bewegt sich langsamer, wenn ich gehe, die Welt scheint sanfter zu werden, und eine kurze Weile lebe ich nicht durch die alltäglichen Verrichtungen, wie daheim aufzuräumen, an Sitzungen teilzunehmen oder Manuskripte zu lesen. Zu gehen ist ein Freiraum. Die Meinungen, die Erwartungen und die Launen der Familie, der Kollegen und Bekannten werden für einige Minuten oder einige Stunden unwichtig. Ich spüre, dass ich das Zentrum meines Lebens bin, und kann mich gleich darauf selbst vollkommen vergessen...Bei so vielen Dingen in unserem Leben geht es um hohes Tempo. Gehen tut man langsam. Und es ist damit das Radikalste, was du tun kannst." (Erling Kagge: Gehen. Weiter gehen. Eine Anleitung)

mehr lesen

Gondoliere in Venedig: Ein Photo-Essay in Schwarz-Weiß

Wenn ich an Venedig denke, so fallen mir sofort die romantischen Gondeln, die die Besucher durch die pittoresken Kanäle chauffieren. Bis zum 19. Jahrhundert verfügten venezianische Haushalte über eigene Gondeln und ein Gondoliere gehörte zum Dienstpersonal. Um 1500 waren in Venedig etwa tausend Gondeln unterwegs, heute gibt es ungefähr 200. Der Begriff "Gondola" wird dabei vom lateinischen Wort "cymbula" abgeleitet, was so viel wie "kleines Boot" bedeutet. 

mehr lesen

Photoessay in Schwarz-Weiß: Am Wörthersee im November

mehr lesen

Photoessay in Schwarz-Weiß: People in Ireland

"Irland ist....weite grüne Wiesen, Schafe, Whiskey, bunte Cottages, immer freundliche Menschen. Irland ist der Ort, wo rothaarige, freundliche Insulaner den ganzen Tag im Pub sitzen, irische Folkmusic hören und immer Zeit für ein Schwätzchen haben. Irland ist Irish Stew, Guiness, Ruinen, Feen und Leprechauns....Kein Volk in hat sich einen solch schmeichelhaften Ruf erworben wie die Iren: die netten Menschen von der Insel, die sympathischen Verlierer, die Musterpatienten." (Markus Bäuchle)

mehr lesen

Photoessay in Schwarz-Weiß: Streetlife in Venedig

Du lautlos dunkler Kanal,

Verlassene Bucht,

Uralter Häuser graue Flucht,

Gotische Fenster und maurisch

verziertes Portal!

Von tiefem Traum besiegt,

Vom Tode eingewiegt

Schläft hier die Zeit

Und alles Leben scheint so weit,

so weit!

Hier will ich ganz allein

Durch alte Gassen gehn,

Bei Fackelschein

An Gondeltreppen stehn,

In blinde Fenster sehn,

Bang-glücklich wie ein Kind

im Dunkeln sein.

 

So beschreibt Hermann Hesse im Gedicht "Ankunft in Venedig" die bekannte Stadt, eine Stadt, auf die man sich einlassen muss, ist sie doch an vielen Stellen immer zu voll, zu laut oder zu schmutzig. Es gibt sie aber auch, die Gassen, in denen man keinem Menschen begegnet, in denen man den Geräuschen lauschen kann, die aus den Fenstern ertönen und in denen man die verborgene Schönheit Venedigs kennenlernen kann.

mehr lesen

Triest: Ein Photo-Essay in Schwarz-Weiß

"That is why we need to travel. If we don´t offer ourselves to the unknown, our senses dull. Our world becomes small and we lose our sense of wonder. Our eyes don´t lift to the horizon, our ears don´t hear the sounds around us. The edge is both comfortable and limiting. We wake up one day and find that we have lost our dreams in order to protect our days. Don´t let yourself become one of those people. The fear of the unknown and the lure of the comfortable will conspire to keep you from taking the chances the traveler has to take. But if you take them, you will never regret your choice."

(Kent Nerburn, Letters to My Son)

mehr lesen