Sommersonnenwende: Uralte Tradition

Die Sommersonnenwende ist ein ekstatisches Fest, das das Helle und die Lebensfreude in den Mittelpunkt stellt. Die helle bzw. dunkle Jahreshälfte wird in vielen Mythen zum Ausdruck gebracht, so zum Beispiel durch den Lichtgott Baldur oder durch Osiris, dessen Bruder Seth ihn tötet und zerstückelt. Osiris wird aber von der Göttin Isis wieder zusammengesetzt und zum Gott der Unterwelt gemacht. Die christliche Kirche feiert die Sommersonnenwende am 24. Juni. Dieser Tag wird auch Johannistag genannt, da er Johannes dem Täufer geweiht ist.

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Zur Geschichte der Rauhnächte

Die Rauhnächte - oder oftmals auch Rauchnächte genannt - haben ihren Ursprung in der Differenz zwischen Mond- und Sonnenjahr. Das Sonnenjahr hat 365, das Mondjahr 354 Tage. Diese Differenz von 11 Tagen bzw. 12 Nächten kann man als "Zwischenzeit" bezeichnen, der man früher magische Kräfte zugesprochen hat. Mit Hilfe von Ritualen und Bräuchen wurden in dieser Zeit böse Zauber vertrieben und gute Kräfte eingeladen. Viele dieser Bräuche sind auch heute noch erhalten, so achtet man beispielsweise darauf, dass man keine schmutzige Wäsche mit ins nächste Jahr nimmt. Dieser Brauch stammt aus einer Zeit, in der die Menschen glaubten, dass sich in aufgehängter Wäsche Geister verfangen und Unheil bringen könnten.

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Dunkelste Nacht des Jahres: Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende am 21. Dezember ist die dunkelste Nacht des Jahres. Von nun an kehrt das Licht der Sonne wieder zurück, was die Menschen früher mit einem großen Fest feierten, da sie von der Sonne abhängig waren.

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Altes Wissen: Pfingsten und Beltane

Der Monatsname Mai ist auf die Römer zurückzuführen, die ihn auch als "Winnemond", "Winnemonat" oder "Wunnimanoth" bezeichneten. Daher kommt auch der Ausdruck "Wonnemonat", der alles "grün und neu" macht. Im Mai werden weltweit verschiedenste Feste gefeiert, wobei man dadurch die Lebenskraft und Lebensfreude zum Ausdruck bringen möchte. 

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Altes Wissen: Von Imbolc oder der heiligen Brigida

Imbolc, Lichtmess oder Mariä Lichtmess spielte früher in bäuerlichen Regionen eine wichtige Rolle. So war der 2. Februar beispielsweise in Bayern sogar ein Feiertag, an dem viele den Weihnachtsbaum verfeuerten und die Krippe abbauten. 

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Uralte Tradition: Räuchern

Das Räuchern ist eine alte Tradition, denn die Menschen entdeckten schon sehr früh, dass der Duft von Räucherstoffen eine ganz besondere Wirkung hat. Aus diesem Grund entwickelte sich im Laufe der Zeit eine eigene Räucherkultur. Man räucherte, um Krankheiten zu heilen, um Seuchen zu vertreiben, die Atmosphäre zu reinigen oder um mit Göttern zu kommunizieren. Beim Räuchern werden die grobstofflichen Substanzen in Rauch umgewandelt, sodass sich höhere und feinere Ebenen miteinander verbinden. Die Duftstoffe, die beim Räuchern freigesetzt werden, wirken dann nicht nur auf unseren Körper, sondern auch auf Geist und Seele. Jeder Stoff, der verräuchert wird, hat natürlich individuelle Kräfte. So gibt es Stoffe mit erdenden Komponenten, andere wiederum haben eine schützende oder reinigende Funktion. 

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