Räuchern mit der Birke

Die Birke steht für den Neubeginn und kann daher sehr gut für Mischung zum Jahreskreisfest Imbolc am 2. Februar verwendet werden, da der Februar auch der Monat der Reinigung ist. Zum Räuchern könnt ihr entweder ganz zarte Streifen der Birkenrinde oder auch die getrockneten Blätter verwenden. 

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Februar: Zeit des Übergangs und der Reinigung

Der Februar ist der kürzeste Monat des Jahres und eine Zeit des Übergangs. Es ist teilweise zwar noch kalt, aber man merkt bereits, dass sich der Winter immer mehr zurückzieht und die Tage wieder länger werden. Langsam werden auch die Tiere wieder aktiv und die ersten Frühlingsboten kündigen sich an. 

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Räuchern mit Eichenmoos

Eichenmoos gehört zur Familie der Strauch- und Laubflechten und ist in Europa beheimatet. In der Volksmedizin setzt man Eichenmoos schon sehr lange bei Erkrankungen der Atemwege wie Schnupfen, Husten, Bronchitis oder Angina ein, beim Verräuchern hat es einen waldig, würzigen Duft und eine erdende und ausgleichende Wirkung. 

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Räuchern mit Palo Santo: Das heilige Holz der Indios

Palo Santo stammt vom Balsambaum, der in Süd- und Zentralamerika zu finden ist. Das Stammholz ist stark harzhaltig und verbreitet beim Verbrennen einen süßlichen Duft, der an Kokos erinnert. Für die Indios ist Palo Santo ein heiliges Holz, das sie auch als rituelles Räucherwerk verwenden. 

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Traditioneller Weihnachtsbrauch: Der Mistelzweig

Die Mistel ist ein sogenannter Halbschmarotzer, der über eine sehr große Heilkraft verfügt. Bei unseren Vorfahren galt die Mistel als magische Heilpflanze, die Druiden verehrten vor allem jene Misteln, die auf Eichen zu finden waren. Diese wurden mit einer goldenen Sichel geerntet und durften keinesfalls den Boden berühren. 

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Sommersonnenwende: Uralte Tradition

Die Sommersonnenwende ist ein ekstatisches Fest, das das Helle und die Lebensfreude in den Mittelpunkt stellt. Die helle bzw. dunkle Jahreshälfte wird in vielen Mythen zum Ausdruck gebracht, so zum Beispiel durch den Lichtgott Baldur oder durch Osiris, dessen Bruder Seth ihn tötet und zerstückelt. Osiris wird aber von der Göttin Isis wieder zusammengesetzt und zum Gott der Unterwelt gemacht. Die christliche Kirche feiert die Sommersonnenwende am 24. Juni. Dieser Tag wird auch Johannistag genannt, da er Johannes dem Täufer geweiht ist.

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DIY-Projekt: Räuchermischung "Get well soon"

Es ist jedem von uns bekannt, dass Kräuter über Heilwirkungen verfügen. So kann man beispielsweise bei Erkältungen einen Holunderblütentee trinken, während Eisenkraut die Verdauung unterstützt. Diese Wirkung kann aber auch beim Räuchern genutzt werden. Durch die Räucherkohle werden die einzelnen Informationen der Kräuter transformiert, wodurch unterschiedliche Energien entstehen, die dann eine harmonische Raumatmosphäre erzeugen und auch positiv auf unsere Gesundheit wirken.

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Januar: Zeit des Kraftsammelns und des Neubeginns

"Im ersten Monat hebt sich die Sonne wieder aufwärts. Doch er zeigt sich frostig und feucht, ist in sich widersprüchlich und schwitzt das in weißen Schnee verwandelte Wasser aus. Seine Eigenschaften gleichen dem Gehirn, das sich als kühl und feucht darstellt. Es reinigt sich, indem es minderwertige Flüssigkeit absondert, und zwar durch die Augen, durch die Ohren und durch die Nasenlöcher." (Hildegard von Bingen)

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Zur Geschichte der Rauhnächte

Die Rauhnächte - oder oftmals auch Rauchnächte genannt - haben ihren Ursprung in der Differenz zwischen Mond- und Sonnenjahr. Das Sonnenjahr hat 365, das Mondjahr 354 Tage. Diese Differenz von 11 Tagen bzw. 12 Nächten kann man als "Zwischenzeit" bezeichnen, der man früher magische Kräfte zugesprochen hat. Mit Hilfe von Ritualen und Bräuchen wurden in dieser Zeit böse Zauber vertrieben und gute Kräfte eingeladen. Viele dieser Bräuche sind auch heute noch erhalten, so achtet man beispielsweise darauf, dass man keine schmutzige Wäsche mit ins nächste Jahr nimmt. Dieser Brauch stammt aus einer Zeit, in der die Menschen glaubten, dass sich in aufgehängter Wäsche Geister verfangen und Unheil bringen könnten.

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Dunkelste Nacht des Jahres: Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende am 21. Dezember ist die dunkelste Nacht des Jahres. Von nun an kehrt das Licht der Sonne wieder zurück, was die Menschen früher mit einem großen Fest feierten, da sie von der Sonne abhängig waren.

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Altes Wissen: Pfingsten und Beltane

Der Monatsname Mai ist auf die Römer zurückzuführen, die ihn auch als "Winnemond", "Winnemonat" oder "Wunnimanoth" bezeichneten. Daher kommt auch der Ausdruck "Wonnemonat", der alles "grün und neu" macht. Im Mai werden weltweit verschiedenste Feste gefeiert, wobei man dadurch die Lebenskraft und Lebensfreude zum Ausdruck bringen möchte. 

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Altes Wissen: Von Imbolc oder der heiligen Brigida

Imbolc, Lichtmess oder Mariä Lichtmess spielte früher in bäuerlichen Regionen eine wichtige Rolle. So war der 2. Februar beispielsweise in Bayern sogar ein Feiertag, an dem viele den Weihnachtsbaum verfeuerten und die Krippe abbauten. 

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Uralte Tradition: Räuchern

Das Räuchern ist eine alte Tradition, denn die Menschen entdeckten schon sehr früh, dass der Duft von Räucherstoffen eine ganz besondere Wirkung hat. Aus diesem Grund entwickelte sich im Laufe der Zeit eine eigene Räucherkultur. Man räucherte, um Krankheiten zu heilen, um Seuchen zu vertreiben, die Atmosphäre zu reinigen oder um mit Göttern zu kommunizieren. Beim Räuchern werden die grobstofflichen Substanzen in Rauch umgewandelt, sodass sich höhere und feinere Ebenen miteinander verbinden. Die Duftstoffe, die beim Räuchern freigesetzt werden, wirken dann nicht nur auf unseren Körper, sondern auch auf Geist und Seele. Jeder Stoff, der verräuchert wird, hat natürlich individuelle Kräfte. So gibt es Stoffe mit erdenden Komponenten, andere wiederum haben eine schützende oder reinigende Funktion. 

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