Gute Tage im Biolandhaus Arche

Ein Wochende in einer Arche verbringen. Dort, wo es keinen Fernseher gibt und wo man abends auf der Terrasse bei einem Glas Rotwein in die Sterne schaut. Nebenan wird eine Hochzeit gefeiert. Wir werfen einen kurzen Blick durch´s Fenster und sehen, wie eine bestimmt 80-jährige Dame zu "Twist and Shout" tanzt.

Durch den Wald zu einer Quelle spazieren. Auf dem Weg sehen wir einen alten Mann, der in seiner Trainingsjacke allein im Garten sitzt und Speck schneidet. Er ist so in seine Tätigkeit versunken, dass er uns nicht bemerkt.

Zu einem Volksliedhaus wandern, das ursprünglich einmal eine Schule war. Vor dem Haus steht eine rauchende Frau. Sie trägt keine Schuhe und bei dem Gedanken, dass sie die Besucher durch das Museum führt, muss ich lachen.

Neben dem Volksliedhaus befindet sich ein Gasthof. Nichts weißt darauf hin, außer ein Schöller-Eis-Schild, das im Fenster baumelt. Die Wirtsleute sitzen im Garten und blinzeln in die Sonne. Und überhaupt ist es hier so still, dass man seinen eigenen Atem hören kann.

Vor dem Haus in einem roten Stuhl Platz nehmen und nichts zu tun haben, außer die Landschaft zu betrachten, sich über Gott und die Welt zu unterhalten und dann wieder die Augen zu schließen und vor sich hinzudösen.

Aufgelistet:

  • In Eberstein gibt es einen kleinen Heilkräutergarten mit einem keltischen Baumhoroskop, außerdem findet ihr kurz vor der Saualpe das Kärntner Volksliedhaus, ein Bauernhaus, das auch ein kleines Museum beherbergt.
  • Direkt vor dem Haus beginnt eine Wanderung zur Gnadenquelle, sehr leicht zu erreichen ist auch die Wasserraststätte Grabenköhler, wo sich ein Kneipptretbecken befindet.
  • Vorbei an der Animal Farm mit Hängebauchschweinen, Ponys und Lamas geht es nach St. Oswald bzw. weiter zum Norikergestüt, wo auch Kutschenfahrten angeboten werden.
  • Mit dem Auto seid ihr auch innerhalb kürzester Zeit auf der Saualpe, wo über 100 Kilometer markierte Wege zum Wandern einladen.

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