Bonsaimuseum Seeboden: Japanische Gartenkultur erleben

Ich bin ein großer Fan von Zen-Gärten, die eine unglaubliche Ruhe ausstrahlen und in denen man den Alltag eine Zeit lang hinter sich lassen kann. So einen Ort findet man auch in Seeboden am Millstättersee: das Bonsaimuseum, das es bereits seit 1976 gibt und in dem man die Möglichkeit hat, auf rund 15.000 m² in die faszinierende Welt der Bonsai einzutauchen.

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Cliffs of Moher - Legendäre Klippen im County Clare

Atemberaubend schön sind sie - die bekannten Cliffs of Moher mit ihrer wundersamen Flora und Fauna und der eindrucksvollen Tierwelt, die hier zu finden ist. Vor allem Vogelliebhaber zieht es häufig an diesen eindrucksvollen Ort, um Wanderfalken oder Dreizehenmöwen zu beobachten.

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Tower of London - Mythen, Legenden und Gruselgeschichten

Es gibt wohl kaum einen anderen Ort in England, um den sich so viele Legenden, Mythen und Spukgeschichten ranken wie um den Tower of London. 

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Keltenkreuze in Irland

Wer schon einmal in Irland war, hat sie bestimmt gesehen: die mystischen Keltenkreuze, deren Balken ein Kreis umgibt und in denen die Symbole aus dem Christen- und Heidentum miteinander vereint werden. Was aber hat es mit den Kreuzen auf sich?

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Loch Ness - Kulisse für eine mystische Legende

Dass ich Loch Ness besucht habe, ist schon eine Weile her, jenen mystischen Platz in Schottland, um den sich die Legende des Monsters rankt, dessen Existenz man allerdings bis dato nicht nachweisen konnte.

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Kraftorte - Energiespender in freier Natur

"Mögen deine Sinne

von der Fülle der Welt berührt werden -

von den endlosen Wundern, 

die deinen Körper umspielen

und dich einladen,

dich selbst inmitten des großen Weltkreises

tiefer und tiefer zu erfahren.

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Wohnzimmer-Trip: Triffst du Buddha, töte ihn! Ein Selbstversuch

"Der argentinische Schriftsteller Jorge Luis Borges definierte das Glück einmal als ein lässiges Leuchten in den Augen. Es hülfe auch jedem anderen beim Glücklichsein, der gerade vorbeikommt. Und dauerte es nur diesen einen Blick lang. Jenes Glück, das nur mit immer mehr Protz über die Runden kommt, dieses armselige, das nie genug haben kann, das meinte er nicht."

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Sommer.Tag.Traum auf der Petzen

Zum ersten Mal auf diesen Berg fahren, der schon so lange auf meiner Liste stand. Mit der Gondel hinauf und eintauchen in ein Nebelmeer. Dennoch weitermarschieren, so lange, bis sich der Nebel lichtet, der Himmel aufreißt und sich die Sonne zeigt. Unterwegs eine Pause einlegen und Croissants und Schokolade essen, in Gedanken versunken weitermarschieren und darüber nachdenken, wie viel Einfluss eigentlich das Wetter auf unsere Gefühle hat.

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Kathreinkogel: Besonderer Energieort und Kraftplatz

Der Kathreinkogel in der Nähe von Schiefling am Wörthersee ist ein ganz besonderer Ort, der bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war. Nicht nur seine Form ist sehr auffällig, er verfügt auch über eine ganz besondere Energie und Kraft. In der slowenischen Schriftsprache wird der Kathreinkogel "Jétberk" genannt, im slowenischen Dialekt bezeichnet man ihn als "Jérbrh" bzw. "na Jérbrze".

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Wohnzimmer-Trip: Gebrauchsanweisung für die Welt

"Das Buch ist all jenen gewidmet, die mir irgendwann, irgendwo auf dieser Welt etwas geschenkt haben: ihr heiteres Lächeln, ein unbekümmertes Ja, einen Blick in ihre verwundete Seele, eine Weisheit, eine Vergnügtheit, bisweilen die Schönheit und Wärme ihrer Haut, ja, mir die Innigsten von allen ein Wort mitgaben, so unüberhörbar und bewegend wie das Flüstern einer ersehnten Frau. - Und ich seitdem ich diese Wörter mit mir herumtrage: wie einen Herzschrittmacher auf luftleichten Buchstaben." (Andreas Altmann)

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*Haus Gerdi und Haus Fries: Selbstversorger-Appartements am Wilden Kaiser

Am Fuße des Wilden Kaisers liegen das Haus Gerdi bzw. das Haus Fries, die ihren Gästen Selbstversorger-Appartements in unterschiedlichen Größen bieten. Die Appartements sind ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Kitzbüheler Alpen, ins romantische Kufstein oder auch ins Zentrum von Söll in Tirol.

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Burano: Spitzenklöppler und farbenprächtige Häuser

"Gegen die Reize der Farben, welche über die ganze sichtbare Natur ausgebreitet sind, werden nur wenig Menschen unempfindlich bleiben", erklärte Johann Wolfgang von Goethe in seinen Beiträgen zur Optik. Von Farben ging immer schon eine unglaubliche Faszination aus, da sie sowohl subjektive Erscheinungen als auch objektiv sind. Farben wirken auf unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist, sie stimulieren oder entspannen uns und wurden von Philosophen früher auch "Arznei der Himmelsapotheke" genannt.

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Raus in die Natur: Slow Trail Bleistätter Moor

Eine meiner liebsten Walkingstrecken ist das Bleistätter Moor, das eigentlich zu jeder Jahreszeit einen ganz besonderen Reiz hat.

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Buchtipp: Human Planet - Wie der Mensch die Erde formt

Der weltbekannte Fotograf George Steinmetz und der Journalist Andrew Revkin haben gemeinsam das Buch "Human Planet - Wie der Mensch die Erde formt" herausgegeben, in dem sie den Leser auf eine fotografische Reise durch das Anthropozän mitnehmen.

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Fundstücke: Natur im Wohnzimmer

Zugegeben: Naturliebhaber und Outdoor-Freaks haben es gerade nicht so leicht. Auf längere Touren und Wanderungen muss man erstmal verzichten, man begnügt sich derzeit mit kleineren Spaziergängen, verbringt viel Zeit im Garten (und das ist schon ein großer Luxus) oder hält sich mit Online-Kursen fit. Aber es gibt auch eine Zeit nach der Corona-Krise. Inzwischen holen wir uns die Natur einfach ins Wohnzimmer. Dafür habe ich für euch einiges an Videos, Büchern und Podcasts gesammelt, mit denen man sich ein bisschen Natur ins Wohnzimmer zaubern kann.

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Powerscourt House & Gardens: Wicklows grüne Oase

Wohin reisen wir in diesen Tagen, in denen unser Radius überschaubarer ist als je zuvor? In denen der tägliche Nachmittagsspaziergang einem Kurztrip gleicht und der wöchentliche Gang zum Supermarkt eine Eintrittskarte in die Freiheit ist. Wir reisen in Gedanken, schwelgen in Erinnerungen, nehmen plötzlich wahr, dass das Zurücklegen von enormen Distanzen nichts Selbstverständliches ist. Ich nehme euch in diesem Artikel mit ins Powerscourt House & Gardens in Irland. Eine Reise, die schon längere Zeit zurückliegt, an die ich mich aber gerade jetzt sehr gerne erinnere.

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Green City Trip: Linz

Linz ist vieles: Stahlstadt, Mittelalterstadt, Donaustadt, aber auch Kunststadt. Hier bummelt man durch kleine, verwinkelte Gassen, spaziert entlang der mondänen Promenade südöstlich der Altstadt oder genießt den Ausblick auf die nördliche Donauseite von der Terrasse des Lentos-Restaurants.

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Der Dobratsch - ein sagenumwobener Berg

Der Naturpark Dobratsch ist in die Kärntner Seenlandschaft eingebettet und von Villach und den Gemeinden Arnoldstein, Bad Bleiberg und Nötsch umgeben. Aber nicht nur seine geografische Lage, seine Fauna und Flora sowie seine Geologie sind einzigartig, rund um den Berg ranken sich auch zahlreiche interessante Sagen.

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Kleines Naturparadies: Die Schütt

Der Name Schütt ist auf ein Erdbeben am 25. Jänner 1348 zurückzuführen, dessen Epizentrum in Tolmezzo lag. Dadurch lösten sich vom Dobratsch etwa 30 Millionen Kubikmeter Gestein und donnerten in Folge in das untere Gailtal, wo sie eine bizarre Landschaft formten. 

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Unterwegs von Passau nach Linz

"Anstatt menschliche Wesen zu sein, sind wir zu menschlichen Handelnden geworden. Drosselt das Tempo, ihr werdet weiter kommen, als ihr euch jemals vorgestellt habt." (Satish Kumar, No Destination)

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Donauperlen #1: Passau - Die Drei-Flüsse-Stadt

Über Jahrhunderte war Passau ein äußerst mächtiges Bistum, wo man in der Mitte des 16. Jahrhunderts auch um den Religionsfrieden rang. Durch mehrere verheerende Brände wurde Passau immer wieder verwüstet, anschließend aber umso prächtiger aufgebaut. Man gründete Kirchen und Klöster wie beispielsweise den eindrucksvollen Stephansdom mit seiner weißen Fassade und seiner weltbekannten Orgel. 

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Green City Trip: Ljubljana

"Wovon lassen wir, wenn wir gelassen sind? Anders herum gefragt: Was lässt uns? Ist die Gelassenheit ein Zustand, in dem die Seele zur Ruhe gekommen ist, oder ist man gelassen immer nur angesichts etwas? Ist sie überhaupt ein Zustand oder nicht vielmehr eine Fähigkeit, eine Einstellung, eine Haltung, eine Handlung?" (Thomas Strässle)

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Photo-Essay: Sonnenaufgangswanderung auf den Falkert

"Zu gehen verschafft ein Gefühl von Freiheit. Es ist das Gegenteil von "schneller, höher, weiter." Alles bewegt sich langsamer, wenn ich gehe, die Welt scheint sanfter zu werden, und eine kurze Weile lebe ich nicht durch die alltäglichen Verrichtungen, wie daheim aufzuräumen, an Sitzungen teilzunehmen oder Manuskripte zu lesen. Zu gehen ist ein Freiraum. Die Meinungen, die Erwartungen und die Launen der Familie, der Kollegen und Bekannten werden für einige Minuten oder einige Stunden unwichtig. Ich spüre, dass ich das Zentrum meines Lebens bin, und kann mich gleich darauf selbst vollkommen vergessen...Bei so vielen Dingen in unserem Leben geht es um hohes Tempo. Gehen tut man langsam. Und es ist damit das Radikalste, was du tun kannst." (Erling Kagge: Gehen. Weiter gehen. Eine Anleitung)

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Türkisblaues Juwel: Die Slizza-Schlucht in Tarvis

/Things that have almost always been/

Cliffs. Tree ferns. Companionship. Sky. The man in the moon. The sentimentality of sunrises and sunsets. Eternal love. Dizzy lust. Abandoned plans. Regret. Cloudless night skies. Full moons. Morning kisses. Fresh fruit. Oceans. Seas. Tides. Rivers. Lakes as still as mirrors. Faces full of friendship. Comedy. Laughter. Stories. Myths. Songs. Hunger. Pleasure. Sex. Death. Faith. Fire. The deep silent goodness of the observing self. The light made brighter by the dark around it. Eye contact. Dancing. Meaningless conversation. Meaningful silence. Sleep. Dreams. Nightmares. Monsters made of shadows. Turtles. Sawfish. The fresh green of wet grass. The bruised purple of clouds at dusk. The wet crash of waves on slow-eroding rocks. The dark slick shine of wet sand. The gasping relief of a thirst quenched. The terrible, tantalising awareness of being alive. The now that for ever is made of. The possibility of hope. The promise of home. (Matt Haig, Notes on a nervous planet)

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Tipps zum nachhaltigen Reisen

Nachhaltiger Tourismus verfolgt im wesentlichen das Ziel, der bereisten Natur keinen Schaden zuzufügen, die Natur in ihrer Ursprünglichkeit zu erleben und sich der Kultur anzupassen. Durch sanften Tourismus soll dem Massentourismus und seinen negativen Effekten entgegengewirkt werden, indem man touristische Aktivitäten an die lokale Bevölkerung anpasst. Was kann nun jeder Einzelne von uns zu einem bewussten Tourismus beitragen?

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Buchtipp: Naturerlebnisse in Kärnten

"Die Natur

braucht sich nicht anzustrengen,

bedeutend zu sein.

Sie ist es."

(Robert Walser)

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Metelkova: Farbenprächtiges Trendviertel in Ljubljana

"Kreativität wird erst zur Lebensform, wenn wir nicht aufhören, darüber nachzudenken, welchen Sinn unsere Arbeit hat, welche Richtung wir einschlagen wollen und wie wir die Welt besser hinterlassen. Die gute Botschaft ... besteht darin, dass wir jederzeit die Möglichkeit haben, die Richtung zu ändern." (Frank Berzbach)

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Buchtipp: Slow Travel. Ein Fragebuch für Reisende

Lange hat´s gedauert, aber nun ist es fertig: Mein kleines Büchlein mit dem Titel "Slow Travel. Ein Fragebuch für Reisende", das ab sofort auch bei Amazon erhältlich ist.

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Ein Platz zum Staunen: Frühstück im Café Mima

Ich bin ein Listen-Typ. Sehr oft setze ich mir Tages- und Wochenziele, plane aber auch gerne längerfristig im Voraus. In letzter Zeit überkommt mich aber immer öfter das Gefühl, dass dadurch sehr viel an Spontanität verlorengeht oder dass ich enttäuscht darüber bin, wenn ich ein Ziel nicht erreichen kann.

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Buchtipp: Slow - Die Entscheidung für ein entschleunigtes Leben

"Achten wir auf die Zeit, vergeht sie langsam;

werden wir von ihr abgelenkt, rennt sie schnell."

(Marc Wittmann)

 

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Wien - Zwischen Kulturdenkmälern und grünen Oasen oder wie man auch in einer Großstadt die Langsamkeit entdecken kann

"Irgendwann einmal, als ich noch nicht wissen konnte, was ich jetzt weiß, habe ich mich für die Bewegung entschieden, und später, als ich mehr wusste, habe ich begriffen, dass ich in dieser Bewegung die Ruhe finden konnte, die man fürs Schreiben braucht, dass Bewegung und Ruhe einander in einer Einheit der Gegensätze im Gleichgewicht halten." (Cees Nooteboom)

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*Geld verdienen auf Reisen

Wie finanziert ihr euch eure Reisen? Viele sparen für die erste große Reise mehrere Jahre lang, um sich dann auch etwas leisten zu können. Wenn einen aber das Reisefieber erstmal gepackt hat, hat man zwischen den Reisen meistens gar keine Zeit, mehrere Monate oder gar Jahre zu sparen. Dann kann es notwendig werden, dass man während einer Reise arbeitet, um sich so sein Leben und die Reisen zu finanzieren. Gemeinsam mit der Babysitting-Community Babysits möchten wir euch heute deshalb vier Möglichkeiten vorstellen, während einer Reise Geld zu verdienen.  

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Buchtipp: Tomas Espedal: Wider die Natur

"Wider die Natur" ist ein stilles Buch, es ist ein Liebesroman des norwegischen Autors Tomas Espedal, in dem er sich mit seinen drei großen Lieben auseinandersetzt.

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Roadtrip Slowenien: Von Kärnten nach Bovec und auf den Vrsic-Pass

Im bezaubernden Soca-Tal und umgeben von den eindrucksvollen Julischen Alpen liegt die Ortschaft Bovec, ein Paradies für alle, die gerne in der Natur unterwegs sind. So ist Bovec nicht nur idealer Ausgangspunkt für Wander- und Klettertouren, die Soca bietet sich auch perfekt zum Kajakfahren an.

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Der nächste Sommer kommt bestimmt - Drei Naturerlebnisse in Kärnten

"Natur ist nicht etwas außerhalb von uns, sie ist in uns gegenwärtig, auf tiefster Ebene mit uns verbunden. Auch unsere Wurzeln reichen weit in die Erde, ganz ähnlich wie die Wurzeln der Bäume, während unser Blick auf einen Horizont gerichtet ist, der Vorstellungskraft und Fantasie anregt. Wir schauen in die Welt - und sehen uns selbst." (Aus: Jennie Appel und Dirk Grosser: Kraftort Natur)

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Es klappert die Mühle: Entlang des Kaninger Mühlenwegs

Der rund 3,5 Kilometer lange Kaninger Mühlenweg beginnt beim sogenannten Türkhaus, das 1987 am Laufenberg abgetragen und an den Mühlenweg überstellt wurde. Nun ist hier ein kleines Museum untergebracht, das Einblick in das bäuerliche Leben gewährt. 

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Farbenfroher Ort: Das Magdas Hotel in Wien

In Wien hat es geschneit und es ist eisig kalt. Am Bahnhof herrscht reges Treiben, es scheint, als wäre jeder auf den Beinen, um noch schnell etwas erledigen zu können. Ich nehme die U-Bahn zum Praterstern, wo ich mein Hotel gebucht habe: Das Magdas-Hotel, das ich ausgewählt habe, weil mir das Konzept äußerst gut gefällt.

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Die Gerlitzen oder vom Glück, die Freiheit zu genießen

Lange über die Freiheit nachgedacht. Weil sie mir viel bedeutet. Weil sie mich schon mein ganzes Leben lang begleitet. Die Freiheit, meine eigenen Entscheidungen zu treffen. Die Freiheit, bis zu einem gewissen Grad auch unabhängig zu arbeiten, mein eigener Chef sein. Weil Freiheit für mich immer auch bedeutet, dass ich mich ständig neu entdecken kann, die Wahl habe, auch mal meine Richtung zu ändern. Natürlich bedeutet Freiheit immer auch ein gewisses Risiko. Manchmal habe ich keine Ahnung, was ich machen soll, wohin ich mich bewege und was letztendlich dabei herauskommt. Die Verantwortung zu tragen, für das was ich tue: Auch das ist Freiheit.  

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*Ein Wochenende in Triest und meine erste Wimdu-Erfahrung

Die Hauptstadt der Region Friaul Julisch Venetien zeichnet sich nicht nur durch seine einzigartige Lage am Meer aus, sondern hat auch in architektonischer Hinsicht äußerst viel zu bieten, wobei jedes Viertel - sei es der Borgo Teresiano, der Borgo Giuseppino oder der Stadthügel San Giusto seinen ganz eigenen Charme ausstrahlt.

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Wohnzimmer-Trip: Wanderlust

"Wandern ist eine Tätigkeit der Beine und ein Zustand der Seele." (Josef Hofmiller)

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Cividale del Friule: Pittoreske Kleinstadt im Collio-Gebiet

Inmitten des Collio-Gebietes liegt direkt an den Ufern des Natisone die kleine Stadt Cividale del Friule, die auf eine römische Siedlung zurückgeht. Das pittoreske Städtchen hat etwa 12.000 Einwohner und ist noch vom Massentourismus verschont geblieben. Hier bummelt man durch malerische Gassen, genießt einen Cappuccino in einem der zahlreichen Cafés oder lässt den Ausblick von der Teufelsbrücke auf sich wirken. Cividale verfügt aber auch über viele Kunstschätze wie Castelli oder Palazzi oder das Tempietto Longobardo, ein Langobardenbau, der aus dem 9. Jahrhundert stammt. Bis heute ist nicht bekannt, welche Funktion der Tempel hatte bzw. wer genau ihn erbaut hat. Beeindruckend sind sie aber allemal: die Freskenmalereien und Stuckdekorationen sowie die uralten Chorstühle.

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"Bergwasser": Unterwegs am Aqua Trail

Immer wieder zieht es mich zum Wasser, weil es alle meine Sinne bewegt. Weil es glitzert und plätschert, weil es magisch und ein Zeichen für Erneuerung und Wandel ist. Denken wir doch einfach mal daran, in wie vielen Formen Wasser auftreten kann: als sanfte Schneeflocke im Winter, als kühlender Regen im Sommer, als zerstörerisches Hagelkorn. Von Wasser geht eine ganz besondere Faszination aus, die auch schon unzählige Dichter und Philosophen fasziniert hat. Wasser steht für mich auch symbolisch für die Freiheit, an einem See oder am Meer kann ich meinen Blick in die Ferne schweifen lassen, die zarten Bewegungen der Wellen beobachten und binnen kürzester Zeit stellt sich eine gewisse Ruhe ein und der Alltag rückt in weite Ferne.

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Lido di Venezia: Auf den Spuren von Thomas Mann

"Ich will also bleiben, dachte Aschenbach. Wo wäre es besser? Und die Hände im Schoß gefaltet, ließ er seine Augen sich in den Weiten des Meeres verlieren, seinen Blick entgleiten, verschwimmen, sich brechen im eintönigen Dunst der Raumeswüste". (Thomas Mann, Der Tod in Venedig)

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Gemütlicher Sonntagsbrunch: Die Rösterei in Krumpendorf am Wörthersee

Ich mag alte Möbel. Möbelstücke, die eine Geschichte erzählen. Wenn diese Möbelstücke dann auch noch im Vintage-Stil gehalten sind, dann ist es schon um mich geschehen. Ein Lokal, das völlig im Vintage-Stil eingerichtet wurde, ist "Die Rösterei" in Krumpendorf am Wörthersee. Der vordere Teil des Cafés ist in Weiß gehalten, man sitzt auf alten Vintage-Bänken oder Stühlen mit Polstern in unterschiedlichsten Farben, während der hintere Teil der "Rösterei" wie ein Wohnzimmer eingerichtet ist. 

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Gondoliere in Venedig: Ein Photo-Essay in Schwarz-Weiß

Wenn ich an Venedig denke, so fallen mir sofort die romantischen Gondeln, die die Besucher durch die pittoresken Kanäle chauffieren. Bis zum 19. Jahrhundert verfügten venezianische Haushalte über eigene Gondeln und ein Gondoliere gehörte zum Dienstpersonal. Um 1500 waren in Venedig etwa tausend Gondeln unterwegs, heute gibt es ungefähr 200. Der Begriff "Gondola" wird dabei vom lateinischen Wort "cymbula" abgeleitet, was so viel wie "kleines Boot" bedeutet. 

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Der Weissensee - Türkisfarbenes Juwel am Fuße der Gailtaler Alpen

Der Weissensee - auch Spielplatz der Natur genannt - liegt ganz idyllisch inmitten einer traumhaften Berglandschaft und umgeben von unberührter Natur. Er ist insgesamt 11,6 km lang und sein Name ist auf den weißen Rand zurückzuführen, der am Ufer zu erkennen ist und durch Kalkstein-Ablagerungen entsteht. Auch das Wasser ist ganz unterschiedlich gefärbt: So ist es im Westen smaragdgrün, während es im Osten türkis erscheint. Der Weissensee hat Trinkwasserqualität, was auf zwei Bergquell-Zuflüsse und unterirdische Quellen zurückzuführen ist. Sehr bekannt ist der See auch bei Eisläufern, denn in der kalten Jahreszeit friert er komplett zu und zieht unzählige Schlittschuhläufer an. Darüber hinaus findet hier im Jänner auch die holländische 11-Städte-Tour statt. 

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Buchtipp: Roger Willemsen: Wer wir waren

"Neu ist vielleicht nicht der Mensch, der neugieriger auf die Uhr schaut als ins Gesicht der Ehefrau." (Roger Willemsen, Wer wir waren)

 

Über Roger Willemsen zu schreiben ist schwierig. Die richtigen Worte zu finden, für das, was er hinterlassen hat. Worte zu finden, für seine unglaubliche Energie und sein großes Interesse am Menschen, an fremden Kulturen, Worte für seine Klugheit, seinen Enthusiasmus und seine Erzählgabe. Herbert Grönemeyer schrieb auf seiner Facebook-Seite, kurz nach Willemsens Tod:

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*Unverfälschte Naturkulisse, tosende Wasserfälle und atemberaubende Gletscher: Mit dem Kreuzfahrtschiff zu Norwegens Fjorden

Jeder von uns kennst sie als beliebte Postkartenmotive und bei vielen stehen sie in der Bucket-List ganz oben: Die Rede ist von Norwegens Fjorden, eine Region voller Kontraste, mit spektakulären Klippen, dramatischen Felsformationen und beeindruckenden Landschaften, die seit 2005 auch zum UNESCO-Welterbe zählen. Hier triff man außerdem auf pittoreske Dörfer, in denen man die Stille und Ursprünglichkeit auf sich wirken lassen kann, sowie auf die verschiedensten Tier- und Vogelarten, darunter beispielsweise Adler, Wale oder Robben. Die wohl bekanntesten Fjorde sind im Norden des Landes sowie an der Westküste zu finden, dazu gehört auch der Trollfjord, der an seiner engsten Stelle nur eine Breite von 100 Meter aufweist.

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Sehnsuchtsort Wald: Entspannt durch Shinrin Yoku

"Der Wald ist wie eine Parallelwelt zu unserer umtriebigen Alltagswelt, eine Welt voller Geheimnisse, die es zu entdecken lohnt, die Schutz und Geborgenheit schenkt, die uns zu kleinen Abenteuern einlädt und in der Heilkräfte wohnen, die uns an Körper, Geist und Seele gesund werden lassen oder uns ganz einfach wieder in die Ruhe bringen," schreiben Annette Bernjus und Anna Cavelius in ihrem Buch "Waldbaden". Die Bäume wurden bereits vor Tausenden von Jahren von den Germanen verehrt, denn sie glaubten, dass in ihnen die Götter ihren Sitz hätten. Für viele Dichter und Schriftsteller war der Wald zudem Erinnerungs- und Sehnsuchtsort, da man sich im Rahmen der Industrialisierung immer mehr von der Natur entfremdet hatte. 

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Kraftquelle Natur: Die Finsterbach Wasserfälle

"Es zieht uns ans Wasser. Meeresküsten, Flusslandschaften, Bachläufe üben eine ungebrochene Faszination aus. Der Sinn für die Magie einer Quelle scheint im urbanen Alltag noch keineswegs verschüttet. Kaum eine Fußgängerzone oder Shopping Mall ohne Springbrunnen und Kaskaden, wo Wasser plätschert und glitzert." (Ulrich Grober)

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Auf den Spuren der Römer: Wanderung von Velden zum Forstsee

"Sich in der frischen Luft bewegen, sie auf der Haut spüren, sie tief einatmen, stundenlang bei Wind und Wetter, zu allen Jahreszeiten - darin liegt ein wesentlicher Impuls zum Wandern." (Ulrich Grober)

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Kurze Auszeit am Jasna See

In der Nähe von Kranjska Gora in Slowenien liegt der idyllische Jasna See, der aus zwei künstlichen Seen, die miteinander verbunden sind, besteht. Darüber hinaus fließen hier die Bäche Velika und Mala Pisnica zusammen. Hier habt ihr die Möglichkeit, einen Spaziergang rund um die Seen zu machen, zu baden, zu angeln, neben dem bronzenen Steinbock, dem sogenannten Zlatorog, für ein Foto zu posieren oder den Ausblick auf die faszinierende Bergwelt zu genießen. Wer möchte, kann auch weiter auf den Vrsic-Pass fahren, der als der höchste Pass in den Julijske Ostalpen gilt. Direkt am See gibt es außerdem ein Restaurant mit Terrasse, von wo ihr ebenfalls einen tollen Blick aufs Wasser habt.

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Wohnzimmer-Trip: Praktisches für die neue Wandersaison

Seid ihr schon bereit für die neue Wandersaison? Ich habe die Saison bereits eröffnet, wenn ihr aber noch auf der Suche nach der richtigen Ausrüstung seid, so möchte ich euch hier einige funktionelle Bergbegleiter vorstellen.

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Der Weg ist das Ziel: Über den Schluchtenweg zum Ossiacher Tauernteich

In seinem Werk "Gehen" schreibt Thomas Bernhard: "Wir müssen gehen, um denken zu können (...). Wenn wir gehen (...) kommt mit der Körperbewegung die Geistesbewegung (...). Wer eine Landschaft durchstreift, tritt also nicht nur aus seinem Alltag heraus, sondern findet auch Zeit um nachzudenken. Auch Primar Reinhard Haller hat in der Radiosendung "Themen für Leben" darüber gesprochen, wie eine Landschaft auf Menschen wirken kann und welchen Einfluss das Wandern auf Hirnabläufe sowie Stoffwechselvorgänge hat. Er verwendet dabei den Begriff "Psycho-Geografie", denn Landschaften können sowohl bedrückend, melancholisch als auch befreiend sein. Je mehr Stress wir haben, desto mehr sehnen wir uns nach Reduktion, nach Langsamkeit und Bewusstheit. Wer nun regelmäßig geht bzw. wandert, kann Stress und Aggressionen abbauen, indem er seinen Fokus auf genau diese Tätigkeit bzw. die Landschaft, die ihn umgibt, richtet. Wir wandern dann nicht nur in die Welt hinaus, sondern auch in uns hinein, wodurch sich ein Ganzes ergibt.

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Buchempfehlung: Kraftquelle Gehen

Na gut, da wären wir wieder bei meinem Lieblingsthema: dem Sport. Ich würde mich selbst als eher unsportlich bezeichnen, denn ich habe schon unzählige sportliche Dinge ausprobiert, um - so hoffte ich - endlich die Sportart zu finden, die ich dann bis ins hohe Alter mit viel Ehrgeiz betreiben würde. Angefangen von Skifahren über Eislaufen und Radfahren bis hin zu Trainingseinheiten im Fitnesscenter und ein kurzer Abstecher in die Welt des Kletterns war schon alles mit dabei, aber leider konnte mich keine davon so richtig überzeugen. Was ich aber in letzter Zeit immer mehr für mich entdecke, ist das Gehen. Es ist unkompliziert, lässt sich leicht in meinen Tagesablauf integrieren und - was mir persönlich sehr wichtig ist - es lässt mich ruhig und entspannt werden. Dem Gehen widmet sich auch ein Buch, das unter dem Titel "Kraftquelle Gehen" erschienen ist. 

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Warum die Künstlerstadt Gmünd immer einen Besuch wert ist

Seid ihr schon mal in der mittelalterlichen Stadt Gmünd gewesen? Die Stadt wird auch als Künstlerstadt Kärntens bezeichnet, wird hier doch das ganze Jahr über ein sehr abwechslungsreiches Kulturprogramm geboten. So habt ihr die Möglichkeit, verschiedenste Ausstellungen, Konzerte und offene Ateliers zu besuchen, den Blick auf die Stadt von der Alten Burg aus zu genießen oder im "Haus des Staunens" auf Entdeckungsreise zu gehen.

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Traumhaftes Panorama: Unterwegs am Hochobir

"Wandern ist vielerlei: Freizeitspaß, sanfter Natursport, nachhaltiger Tourismus.....Alles hat seine Berechtigung. Mich interessiert die nach oben offene Skala der Möglichkeiten. Die fließenden Übergänge, wo das Wandererlebnis in die Erfahrung von Natur und Kultur - und Kosmos - übergeht. Wo die Kunst des Wanderns sich berührt mit Lebenskunst und deren Kern: Selbsterfahrung und Selbstsorge. Wo beim Gehen das Tagträumen einsetzt - und die Sinnsuche." (Ulrich Grober)

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Rein in den Sattel: Mit dem Rad von Tarvis nach Venzone

Zugegeben: Das Rad und ich sind nicht die allerbesten Freunde. Meistens steht es im Schuppen und wird im Sommer allerhöchstens zwei- bis dreimal hervorgeholt. Vor einigen Jahren habe ich sogar einmal ein Rad gewonnen und damit ziemlich untrainiert an einem Triathlon teilgenommen. Danach hab ich mir geschworen, nie mehr ein Bike zu besteigen:))

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Kärnten: Ein Winter-ABC

Der Winter und ich sind noch immer ein bisschen auch Kriegsfuß, obwohl ich ab und zu das Gefühl habe, mich mit der kalten Jahreszeit besser arrangieren zu können, als noch vor ein paar Jahren. Das liegt vielleicht auch an den zahlreichen Indoor-Möglichkeiten, die Kärnten im Winter bietet. Daher habe ich für euch ein Winter-ABC erstellt, mit dem wir den Rest des Winters vielleicht doch noch ganz gut überstehen können.

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Photoessay in Schwarz-Weiß: Am Wörthersee im November

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Winter in Kärnten oder ein Versuch, sich mit der kalten Jahreszeit zu arrangieren

Der Winter und ich. Das ist so eine Sache. Bis dato habe ich die kalte Jahreszeit immer mit Duftkerzen und Räucherstäbchen, mit guten Büchern und einer warmen Heizung verbunden. Mit dicken Socken und einer kuscheligen Decke. Aktivitäten an der frischen Luft? Ohne mich. Dieses Jahr habe ich mir allerdings selbst eine Challenge gestellt. Ich möchte mich mit dem Winter anfreunden, Winterwandern gehen, meine Schneeschuhe und Eislaufschuhe wieder hervorholen und meine Umgebung auch bei kalten Temperaturen erkunden. Aus diesem Grund habe ich eine Liste erstellt, denn Kärnten hat eigentlich im Winter absolut viel zu bieten. Vielleicht ist ja auch für euch der eine oder andere Tipp mit dabei, ich bin auf jeden Fall fleißig dabei, Punkt für Punkt abzuarbeiten:)....

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Bücher für Reisende - Eine Auswahl

Weihnachten naht und damit auch wieder die Frage: Was schenke ich bloß? Eine berechtigte Frage, denn nicht immer ist es so einfach, das richtige Präsent zu finden. Bücher gehen allerdings immer, vor allem, wenn es sich um tolle Bildbände handelt. Im Folgenden möchte ich euch gerne drei Bücher vorstellen, die ich im Moment gerade sehr mag und die sich auch sehr gut unter dem Christbaum machen.

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Das Logartal - Slowenische Ursprünglichkeit

Wenn ihr auf der Suche nach einem Ausflugsziel seid, das noch wenig bekannt ist, dann solltet ihr ins Logartal nach Slowenien fahren, das zu einem der schönsten Alpen-Gletschertäler zählt. Mich hat das Tal auf jeden Fall von der ersten Minute an fasziniert, da es noch viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt hat. Das Tal ist insgesamt sieben Kilometer lang und unterteilt sich in drei Abschnitte: der untere Teil wird Log genannt, der mittlere heißt Plest und der obere Kot. Das Logartal endet unter dem Kar Okreselj, wo die Savinja zum bekannten Rinka-Wasserfall fließt.

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Venzone oder der Duft von Lavendel

Venzone eine Stadt zu nennen, wäre ein bisschen übertrieben, aber gerade aufgrund dieser Überschaubarkeit hat die Ortschaft einen ganz besonderen Charme. Außerdem mag ich die Lebensweise der Italiener, die sich sonntags in einem Lokal ihrer Wahl treffen, bereits am Vormittag Rotwein trinken und dazu Prosciutto essen. Venzone liegt in Friaul-Julisch-Venetien und wurde 1976 von einem Erdbeben heimgesucht, danach aber wieder aufgebaut, so wie das Städtchen auch im Mittelalter aussah. Außerdem wird Venzone vom Lavendel dominiert. Dieser wird in und um Venzone angebaut, ist sehr mild im Geruch, aber im Gegensatz zu einigen anderen Sorten sehr robust. Aus der Heil- und Gewürzpflanze, die Atembeschwerden lindert und gegen Rheuma hilft, werden dann unter anderem Öle, Salben, Seifen oder Duftsäckchen hergestellt.

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Idyllische Buchten und spektakuläre Klippen: Die schönsten Strände Irlands. Eine Auswahl.

Vor kurzem ist in einem Gespräch ein schöner Satz gefallen: "Ich liebe die Berge", hat da jemand gesagt, "weil da oben gar nichts ist und doch alles." Ein Satz der nachhallt. Ganz lange. Weil es einfach stimmt. Weil man nach dem Erklimmen eines Gipfels auch gar nichts braucht, außer den Blick in die Weite (und vielleicht ein Speckbrot). Genauso verhält es sich an einem Strand. Und dabei meine ich keinen Strand, an dem sich Handtuch an Handtuch reiht und man die Gespräche der Nachbarn mitanhören kann (muss), nein, ich meine damit einen Strand, den man fast für sich alleine hat. Funktioniert ganz wunderbar in Irland. Weil man auf die grüne Insel ja nicht zum Baden fährt und deshalb das Gedränge um den besten Platz (möglichst im Schatten)auch wegfällt und weil das Land auch über unzählige Strände verfügt, die nicht von Menschenmassen bevölkert werden. Deshalb dieser Text. Und auch weil es draußen grad so grau ist und ich ein bisschen was zum Träumen brauche. Ihr hoffentlich auch. Daher finden alle Irlandliebhaber hier eine kleine Auswahl toller Strandabschnitte und zwei Videos, die zeigen, was dieses tolle Land so zu bieten hat.

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Wohnzimmer-Trip: 5 Bücher für Bergfexe

Das Wetter ist ja im Moment weit davon entfernt, um eine herbstliche Wandertour in Angriff nehmen zu können, daher möchte ich euch für die Schlechtwetterphase einige Bücher vorstellen, mit denen sich alle Bergfexe die Wartezeit auf die nächste Tour verkürzen können. Viel Spaß beim Schmökern:)!

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Photoessay in Schwarz-Weiß: People in Ireland

"Irland ist....weite grüne Wiesen, Schafe, Whiskey, bunte Cottages, immer freundliche Menschen. Irland ist der Ort, wo rothaarige, freundliche Insulaner den ganzen Tag im Pub sitzen, irische Folkmusic hören und immer Zeit für ein Schwätzchen haben. Irland ist Irish Stew, Guiness, Ruinen, Feen und Leprechauns....Kein Volk in hat sich einen solch schmeichelhaften Ruf erworben wie die Iren: die netten Menschen von der Insel, die sympathischen Verlierer, die Musterpatienten." (Markus Bäuchle)

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Buchtipp: Gesichter des Nordens

Was für ein Buch: Für seinen eindrucksvollen Bildband "Gesichter des Nordens" war der Fotograf Ragnar Axelsson jahrzehntelang in Grönland, Island und auf den Färöer Inseln unterwegs, um Bauern, Fischer oder Jäger in ihrem Alltag zu zeigen. Zu diesen Begegnungen verfasste er tagebuchähnliche Texte, die die ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien noch unterstreichen. Auf den Gesichtern der Menschen, die Ragnar Axelsson porträtiert, hat der raue Norden seine Spuren hinterlassen, zugleich dokumentieren die Bilder aber auch die einzigartige Schönheit der Natur und der Landschaft.

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Photoessay in Schwarz-Weiß: Streetlife in Venedig

Du lautlos dunkler Kanal,

Verlassene Bucht,

Uralter Häuser graue Flucht,

Gotische Fenster und maurisch

verziertes Portal!

Von tiefem Traum besiegt,

Vom Tode eingewiegt

Schläft hier die Zeit

Und alles Leben scheint so weit,

so weit!

Hier will ich ganz allein

Durch alte Gassen gehn,

Bei Fackelschein

An Gondeltreppen stehn,

In blinde Fenster sehn,

Bang-glücklich wie ein Kind

im Dunkeln sein.

 

So beschreibt Hermann Hesse im Gedicht "Ankunft in Venedig" die bekannte Stadt, eine Stadt, auf die man sich einlassen muss, ist sie doch an vielen Stellen immer zu voll, zu laut oder zu schmutzig. Es gibt sie aber auch, die Gassen, in denen man keinem Menschen begegnet, in denen man den Geräuschen lauschen kann, die aus den Fenstern ertönen und in denen man die verborgene Schönheit Venedigs kennenlernen kann.

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Setze dich dem Unbekannten aus

In seinem Essay "Setze dich der Fremde aus" beschreibt der Vielgereiste Ilija Trojanow, den ich sehr bewundere, den Unterschied zwischen reisen und unterwegs sein. Wir fahren zwar ununterbrochen durch die Welt, dennoch stellt sich die Frage, wie viel wir von ihr tatsächlich erfahren. "Sollte Reisen nicht über die Veränderung der Lokalität hinaugehen? Sollte Reisen nicht ein metaphysischer Akt des Erkennens sein?", fragt Trojanow. Früher war das Reisen eine Art Lebensführung, ein Mittel zur Wandlung und Erleuchtung. Und auch heute noch findet man in Indien Asketen, die quer durch das ganze Land ziehen und nie länger als zwei Tage am selben Ort verbringen.

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