Bled: Von Cremeschnitten, alten Legenden und Wunschglocken

Bled ist etwas für Romantiker. Der blaue See, auf dem sich eine Insel und ein Kirchlein befinden, darüber thront auf einem Felsen die Burg, die von Wäldern umgeben ist. Dahinter der Triglav - das Wahrzeichen von Slowenien. Auf jeden Fall sollte man hier von den fantastischen Cremeschnitten probieren, außerdem lockt die Gegend mit vielen bezaubernden Wanderrouten. Da wäre zum Beispiel der Wocheiner See, wo man dann im Gasthof Rupar einkehren sollte, oder die Vintgar- bzw. die Pokljuka-Klamm.

mehr lesen

Kraftplätze auf der Gerlitzen Alpe

 

Es gibt so viele Plätze, an denen man ganz harmonisch und sanft in die Landschaft eintauchen kann und die einen mit den Eigenheiten der Natur bekannt machen. Plätze, an denen sich die Pforten meiner Wahrnehmung ganz weit öffnen und man "mit dem Bild seiner Sehnsucht eins wird", wie es Cees Nooteboom so treffend formuliert hat. Einer dieser Orte, an dem verschiedenste Kraftplätze zum Staunen und Spüren einladen, ist die Gerlitzen Alpe, ein heilender Ort, der mir, aber auch der Natur und dem Berg guttut. 

 

 

mehr lesen

Auf den Spuren der Römer: Wanderung von Velden zum Forstsee

"Sich in der frischen Luft bewegen, sie auf der Haut spüren, sie tief einatmen, stundenlang bei Wind und Wetter, zu allen Jahreszeiten - darin liegt ein wesentlicher Impuls zum Wandern." (Ulrich Grober)

mehr lesen

Panta rhei: Vom Fließen, von der Magie des Wassers und von der Zikkurat-Drauwelle

"Nichts gibt es auf der ganzen Welt, das Bestand hätte. Alles fließt."

(Ovid)

mehr lesen

Vom Bleiberger Stollenwanderweg, vom Staunen und vom Irritierbarbleiben

 

Carolin Emcke, die ich sehr mag, hat ein neues Buch mit dem Titel "Für den Zweifel. Gespräche mit Thomas Strässle" herausgegeben und in einem dieser Gespräche bin ich über den Begriff "Irritierbar bleiben" gestolpert, den sie wie folgt beschreibt:

mehr lesen

Grado - Sonne für die Seele

 

Grado zu besuchen, noch bevor Touristenlawinen die Stadt unter sich zu begraben drohen, heißt, die Melodie der Stille einzufangen. Was es dann zu bewahren gilt, ist sofort klar: Das Meer, das verheißungsvoll und kräftig wie geschmolzenes Silber glitzert, und die Schiffe, die irgendwo weit draußen wie festgefroren am Wasser Platz genommen haben.

mehr lesen

Buchtipp: Wo die Weisheit wohnt

"Wir leben auf einem blauen Planeten, der sich um einen Feuerball dreht. Mit einem Mond, der die Meere bewegt. Und du glaubst nicht an Wunder?" (Kristin Funk & Inka Vigh)

mehr lesen

Abenteuer (Er-)Leben

 

 

Ich habe von Erling Kagge, einem Abenteurer, gelesen. Er hat zum Beispiel einen Schlitten samt Ausrüstung mehr als 50 Tage lang durch Kälte, Eis und Schnee zum Nord- und Südpol hinter sich hergezogen, was Ausdauer, Mut und Leidenschaft erfordert. Wie aber sieht es mit dem Abenteuer des täglichen Lebens aus?

mehr lesen

Buchtipp: Daniel Schreiber: Zuhause - Die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen

Was heißt es eigentlich, zu Hause zu sein und wo finde ich diesen Ort, an dem ich mich mit meiner eigenen Geschichte aufgehoben fühle? Diesen Fragen spürt Daniel Schreiber in seinem sehr persönlichen Essay nach. Er blickt dabei nicht nur auf Psychoanalyse, Soziologie und Philosophie, sondern erzählt auch seine eigene Geschichte von einem zuhauselosen Zuhause, er erzählt vom Gefühl der Sicherheit und von seinen Zu-sich-Kommen und davon, dass ein Sich-zu-Hause-Fühlen immer auch ein Prozess ist, der sehr viel Zeit braucht.

mehr lesen

*Mode bei Sportevents: Outfits und Trends

Bei vielen Sportevents handelt es sich um wichtige Veranstaltungen – und das nicht nur für die Sportler und Sportlerinnen, sondern auch für die Zuschauer. Oft gilt das Motto: Sehen und gesehen werden. Schließlich stellen solche Events oft wichtige Gelegenheiten für das Networking dar. Für einen guten ersten Eindruck ist das äußere Erscheinungsbild ein sehr wichtiger Faktor.

 

Doch bei welchen Events ist eher ein sportliches Attire angebracht und zu welchen Anlässen können sich Zuschauerinnen getrost etwas mehr herausputzen? Wir sehen uns verschiedene Arten von Sportveranstaltungen an und geben einige Ratschläge bezüglich passender Outfits für den jeweiligen Tag.

mehr lesen

Das Herz von Triest: Der Hügel San Giusto

 

 

Mitten in Triest findet ihr ihn - den Colle di San Giusto, auf dem auch die gleichnamige Kathedrale erbaut wurde. Außerdem könnt ihr hier das Stadtmuseum für Geschichte und Kunst besuchen.

mehr lesen

Buchtipp: Bertram Weisshaar: Einfach losgehen. Vom Spazieren, Streunen, Wandern und vom Denkengehen

"Für das ziellose Wandern ist es beinahe unabdingbar, gänzlich ohne Erwartungen zu gehen. Dieses Wandern ist eine Haltung, eine bestimmte Einstellung, ein offenes, zielloses Interesse. In diesem Modus des Gehens spielt es keine Rolle, ob Aussichtspunkte oder andere Besonderheiten am Wege liegen. Denn in jeder Minute des Voranschreitens wird die Welt erlebt - eben so, wie sie ist. Das ist viel."

mehr lesen

Wie die Nockberge entstanden sind

Lieber T.!

 

Wenn man die Entstehung der Nockberge betrachtet, so muss man auch einen Blick auf die griechische Mythologie werfen, denn dort, wo heute die sanften Gipfel zu sehen sind, befand sich früher das Urmeer Tethys, dessen Name auf die Frau von Okeanos zurückzuführen ist. Im Laufe von Millionen von Jahren rückte dann die afrikanische Kontinentalplatte in Richtung Norden vor, während die skandinavische Platte dagegen hielt. Das Material, das sich dazwischen befand, wurde nach oben gedrückt und das Urmeer schrumpfte zusammen. Im Laufe der Zeit wuchsen die Nockberge auf eine Höhe von bis zu 2400 Meter an.

mehr lesen

E-Book-Tipp: Magische Adventsgeschichten

 

 

Ich habe geschrieben. Ein neues E-Book mit dem Titel "Magische Adventsgeschichten". Es ist wie ein Adventskalender aufgebaut und enthält viel Wissenswertes über verschiedenste Mythen, Bräuche und Rituale rund die Weihnachtszeit. So kann man 24 Tage lang in die Geschichte und Mythologie dieses so beliebten Festes eintauchen und diese ganz besonders magische Zeit genießen. 

 

 

mehr lesen

Herbstliche Ausblicke von der Brunnachalm und vom Mallnock

 

 

Das Brunnach-Gebiet erstreckt sich zwischen der Brunnachbahn und dem Mallnock-Gipfel, der sich auf 2226 Metern Höhe befindet. Der Name ist laut Überlieferungen auf die vielen Quellen und Brünnlein zurückzuführen, die an den Hängen "sprudeln". Da die Hänge sehr steil sind, konnte man früher nur die sogenannten Bergmähder mähen, deren Gras äußerst kräuterreich war bzw. noch immer ist. Dieser hohe Nährstoffreichtum ist auf den Kalkgehalt im Boden zurückzuführen. Da die Mähwiesen ihre Pracht nur jedes zweite Jahr entfalten, mähen die Bauern abwechselnd unterschiedliche Wiesen. Steine, die oft von den Gipfeln stürzen, werden außerdem zu sogenannten "Stoanagröfl" zusammengetragen, wodurch neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen entstehen.

mehr lesen

Auszeit im Meditationszentrum

 

 

Mitten im Nirgendwo, besser gesagt in der kleinen Kärntner Ortschaft St. Michael ob der Gurk, erhebt sich auf einem kleinen Hügel die anmutende Pagode des Internationalen Meditationszentrums, die einen Hauch Exotik in die ländliche Gegend bringt.

mehr lesen

Bezaubernder Rilkeweg in Duino

"Denn das Schöne ist nichts als des schrecklichen Anfang, 

den wir noch grade ertragen,

und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht,

uns zu zerstören."

(Aus: Rainer Maria Rilke: Duineser Elegien)

mehr lesen

*Buchtipp: Urkraft des Nordens

Der Kamphausen Media Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar des neuen Buches "Urkraft des Nordens" von Jennie Appel und Dirk Grosser zur Verfügung gestellt, in dem sich die beiden auf eine spannende Reise zur Mythologie des Nordens begeben. 

mehr lesen

Das Seebachtal in den Hohen Tauern: Unberührte Natur und eindrucksvolle Schönheit

"Sagen wir mal so: Alle Landschaften haben etwas Symbolisches. Sie entsprechen immer inneren Landschaften: Man guckt eine Hügellandschaft nicht an, ohne dabei eine bestimmte Form von Idylle aufzurufen. Und das Hochgebirge birgt ein bestimmtes Bild vom lebensabweisenden, kalten Kulturraum. Und dann gibt es noch Landschaften, bei denen man subjektiv das Gefühl hat, man sei auf der Rückseite einer Landschaft angekommen: Die Farben sind verblichen, die Konturen unscharf und die Fäden hängen raus. Wie bei der Rückseite einer Stickerei." (Roger Willemsen)

mehr lesen

Glendalough - Bekannte Klosterstadt

 

 

Ich war in Irland unterwegs. Genauer gesagt in den Bergen bzw. in der Klosterstadt Glendalough.

 

Die bekannte irische Klosterstadt liegt in einem Tal der Wicklow Mountains und wurde im 6. Jahrhundert vom heiligen Kevin gegründet. Die Klosteranlage expandierte sehr rasch und Kevin zog sich daraufhin auf einen Hügel zurück, wo er fortan als Eremit lebte.

mehr lesen

"Plätze der Kraft" in Rupertiberg

 

 

Ich habe einen Kraftplatz gefunden. Besser gesagt einen Wanderweg in Rupertiberg in der Gemeinde Ludmannsdorf in Kärnten, wo man unter anderem in die Mystik der Saligensitze eintauchen kann. 

 

 

mehr lesen

Filmtipp: 303 - Tiefsinniges Roadmovie

 

 

"303" erinnert mich ein bisschen an "Before Sunrise", einen Film, in dem sehr viel gesprochen wird und in dem es wenig Handlung gibt. Zugegeben: Das ist nicht jedermanns Sache, aber wenn die Dialoge gut sind, kann das durchaus sehr spannend sein. 

mehr lesen

Photo-Essay: Zum Sonnenuntergang auf den Falkert

"Lebenskunst heißt, die Umgebung zu suchen, von der man sich prägen lassen will", kommentiert der Philosoph Wilhelm Schmid. Zu dieser Selbsterfahrung gehört der Wille, sich bewusst Risiken, Gefahren, Leiden, Qualen auszusetzen, bis an die eigenen Grenzen und ein kalkuliertes Stück darüber hinauszugehen, um eine selbstgewählte Herausforderung zu bestehen." (Aus: Ulrich Grober: Vom Wandern. Neue Wege zu einer alten Kunst)

mehr lesen

Buchtipp: Wolf-Dieter Storl: Pflanzendevas

Pflanzen sind sehr mächtige Wesen, viel mächtiger als wir alle denken. So erscheinen sie in vielen Kulturen als Devas oder Wesenheiten, die man auch ansprechen kann und die ganz bewusst in die Menschheitsgeschichte und in das Erdgeschehen eingreifen. 

mehr lesen

Entlang des Norischen Panoramawegs zur Gnadenquelle und zur Wasserraststätte Grabenköhler

"So ein In-Sich-Zuhause-Sein hat mit einer Erdung zu tun, die es einem erlaubt, sich auf Reisen zu verlieren. Das ist eine große Charakterstärke." (Roger Willemsen)

mehr lesen