Wien - Zwischen Kulturdenkmälern und grünen Oasen oder wie man auch in einer Großstadt die Langsamkeit entdecken kann

"Irgendwann einmal, als ich noch nicht wissen konnte, was ich jetzt weiß, habe ich mich für die Bewegung entschieden, und später, als ich mehr wusste, habe ich begriffen, dass ich in dieser Bewegung die Ruhe finden konnte, die man fürs Schreiben braucht, dass Bewegung und Ruhe einander in einer Einheit der Gegensätze im Gleichgewicht halten." (Cees Nooteboom)

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Fundstücke #2: Vom Mut, Streetphotography und einem bewegenden Film

Dinge, die mir in der virtuellen Welt begegnen. Dinge, die ich mag und die ich festhalten möchte. 

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Buchtipp: Tomas Espedal: Wider die Natur

"Wider die Natur" ist ein stilles Buch, es ist ein Liebesroman des norwegischen Autors Tomas Espedal, in dem er sich mit seinen drei großen Lieben auseinandersetzt.

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Roadtrip Slowenien: Von Kärnten nach Bovec und auf den Vrsic-Pass

Im bezaubernden Soca-Tal und umgeben von den eindrucksvollen Julischen Alpen liegt die Ortschaft Bovec, ein Paradies für alle, die gerne in der Natur unterwegs sind. So ist Bovec nicht nur idealer Ausgangspunkt für Wander- und Klettertouren, die Soca bietet sich auch perfekt zum Kajakfahren an.

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Der nächste Sommer kommt bestimmt - Drei Naturerlebnisse in Kärnten

"Natur ist nicht etwas außerhalb von uns, sie ist in uns gegenwärtig, auf tiefster Ebene mit uns verbunden. Auch unsere Wurzeln reichen weit in die Erde, ganz ähnlich wie die Wurzeln der Bäume, während unser Blick auf einen Horizont gerichtet ist, der Vorstellungskraft und Fantasie anregt. Wir schauen in die Welt - und sehen uns selbst." (Aus: Jennie Appel und Dirk Grosser: Kraftort Natur)

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Altes Wissen: Von Lichtmess oder der heiligen Brigida

Lichtmess oder Mariä Lichtmess spielte früher in bäuerlichen Regionen eine wichtige Rolle. So war der 2. Februar beispielsweise in Bayern sogar ein Feiertag, an dem viele den Weihnachtsbaum verfeuerten und die Krippe abbauten. 

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Es klappert die Mühle: Entlang des Kaninger Mühlenwegs

Der rund 3,5 Kilometer lange Kaninger Mühlenweg beginnt beim sogenannten Türkhaus, das 1987 am Laufenberg abgetragen und an den Mühlenweg überstellt wurde. Nun ist hier ein kleines Museum untergebracht, das Einblick in das bäuerliche Leben gewährt. 

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Fundstücke #1: Von Hotelzimmern und der Kunst des Reisens

Dinge, die mir in der virtuellen Welt begegnen. Dinge, die ich mag und die ich festhalten möchte.

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Uralte Tradition: Räuchern

Das Räuchern ist eine alte Tradition, denn die Menschen entdeckten schon sehr früh, dass der Duft von Räucherstoffen eine ganz besondere Wirkung hat. Aus diesem Grund entwickelte sich im Laufe der Zeit eine eigene Räucherkultur. Man räucherte, um Krankheiten zu heilen, um Seuchen zu vertreiben, die Atmosphäre zu reinigen oder um mit Göttern zu kommunizieren. Beim Räuchern werden die grobstofflichen Substanzen in Rauch umgewandelt, sodass sich höhere und feinere Ebenen miteinander verbinden. Die Duftstoffe, die beim Räuchern freigesetzt werden, wirken dann nicht nur auf unseren Körper, sondern auch auf Geist und Seele. Jeder Stoff, der verräuchert wird, hat natürlich individuelle Kräfte. So gibt es Stoffe mit erdenden Komponenten, andere wiederum haben eine schützende oder reinigende Funktion. 

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Farbenfroher Ort: Das Magdas Hotel in Wien

In Wien hat es geschneit und es ist eisig kalt. Am Bahnhof herrscht reges Treiben, es scheint, als wäre jeder auf den Beinen, um noch schnell etwas erledigen zu können. Ich nehme die U-Bahn zum Praterstern, wo ich mein Hotel gebucht habe: Das Magdas-Hotel, das ich ausgewählt habe, weil mir das Konzept äußerst gut gefällt.

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Die Gerlitzen oder vom Glück, die Freiheit zu genießen

Lange über die Freiheit nachgedacht. Weil sie mir viel bedeutet. Weil sie mich schon mein ganzes Leben lang begleitet. Die Freiheit, meine eigenen Entscheidungen zu treffen. Die Freiheit, bis zu einem gewissen Grad auch unabhängig zu arbeiten, mein eigener Chef sein. Weil Freiheit für mich immer auch bedeutet, dass ich mich ständig neu entdecken kann, die Wahl habe, auch mal meine Richtung zu ändern. Natürlich bedeutet Freiheit immer auch ein gewisses Risiko. Manchmal habe ich keine Ahnung, was ich machen soll, wohin ich mich bewege und was letztendlich dabei herauskommt. Die Verantwortung zu tragen, für das was ich tue: Auch das ist Freiheit.  

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*Ein Wochenende in Triest und meine erste Wimdu-Erfahrung

Die Hauptstadt der Region Friaul Julisch Venetien zeichnet sich nicht nur durch seine einzigartige Lage am Meer aus, sondern hat auch in architektonischer Hinsicht äußerst viel zu bieten, wobei jedes Viertel - sei es der Borgo Teresiano, der Borgo Giuseppino oder der Stadthügel San Giusto seinen ganz eigenen Charme ausstrahlt.

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Wohnzimmer-Trip: Wanderlust

"Wandern ist eine Tätigkeit der Beine und ein Zustand der Seele." (Josef Hofmiller)

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Cividale del Friule: Pittoreske Kleinstadt im Collio-Gebiet

Inmitten des Collio-Gebietes liegt direkt an den Ufern des Natisone die kleine Stadt Cividale del Friule, die auf eine römische Siedlung zurückgeht. Das pittoreske Städtchen hat etwa 12.000 Einwohner und ist noch vom Massentourismus verschont geblieben. Hier bummelt man durch malerische Gassen, genießt einen Cappuccino in einem der zahlreichen Cafés oder lässt den Ausblick von der Teufelsbrücke auf sich wirken. Cividale verfügt aber auch über viele Kunstschätze wie Castelli oder Palazzi oder das Tempietto Longobardo, ein Langobardenbau, der aus dem 9. Jahrhundert stammt. Bis heute ist nicht bekannt, welche Funktion der Tempel hatte bzw. wer genau ihn erbaut hat. Beeindruckend sind sie aber allemal: die Freskenmalereien und Stuckdekorationen sowie die uralten Chorstühle.

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"Bergwasser": Unterwegs am Aqua Trail

Immer wieder zieht es mich zum Wasser, weil es alle meine Sinne bewegt. Weil es glitzert und plätschert, weil es magisch und ein Zeichen für Erneuerung und Wandel ist. Denken wir doch einfach mal daran, in wie vielen Formen Wasser auftreten kann: als sanfte Schneeflocke im Winter, als kühlender Regen im Sommer, als zerstörerisches Hagelkorn. Von Wasser geht eine ganz besondere Faszination aus, die auch schon unzählige Dichter und Philosophen fasziniert hat. Wasser steht für mich auch symbolisch für die Freiheit, an einem See oder am Meer kann ich meinen Blick in die Ferne schweifen lassen, die zarten Bewegungen der Wellen beobachten und binnen kürzester Zeit stellt sich eine gewisse Ruhe ein und der Alltag rückt in weite Ferne.

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Lido di Venezia: Auf den Spuren von Thomas Mann

"Ich will also bleiben, dachte Aschenbach. Wo wäre es besser? Und die Hände im Schoß gefaltet, ließ er seine Augen sich in den Weiten des Meeres verlieren, seinen Blick entgleiten, verschwimmen, sich brechen im eintönigen Dunst der Raumeswüste". (Thomas Mann, Der Tod in Venedig)

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Gemütlicher Sonntagsbrunch: Die Rösterei in Krumpendorf am Wörthersee

Ich mag alte Möbel. Möbelstücke, die eine Geschichte erzählen. Wenn diese Möbelstücke dann auch noch im Vintage-Stil gehalten sind, dann ist es schon um mich geschehen. Ein Lokal, das völlig im Vintage-Stil eingerichtet wurde, ist "Die Rösterei" in Krumpendorf am Wörthersee. Der vordere Teil des Cafés ist in Weiß gehalten, man sitzt auf alten Vintage-Bänken oder Stühlen mit Polstern in unterschiedlichsten Farben, während der hintere Teil der "Rösterei" wie ein Wohnzimmer eingerichtet ist. 

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Gondoliere in Venedig: Ein Photo-Essay in Schwarz-Weiß

Wenn ich an Venedig denke, so fallen mir sofort die romantischen Gondeln, die die Besucher durch die pittoresken Kanäle chauffieren. Bis zum 19. Jahrhundert verfügten venezianische Haushalte über eigene Gondeln und ein Gondoliere gehörte zum Dienstpersonal. Um 1500 waren in Venedig etwa tausend Gondeln unterwegs, heute gibt es ungefähr 200. Der Begriff "Gondola" wird dabei vom lateinischen Wort "cymbula" abgeleitet, was so viel wie "kleines Boot" bedeutet. 

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Der Weissensee - Türkisfarbenes Juwel am Fuße der Gailtaler Alpen

Der Weissensee - auch Spielplatz der Natur genannt - liegt ganz idyllisch inmitten einer traumhaften Berglandschaft und umgeben von unberührter Natur. Er ist insgesamt 11,6 km lang und sein Name ist auf den weißen Rand zurückzuführen, der am Ufer zu erkennen ist und durch Kalkstein-Ablagerungen entsteht. Auch das Wasser ist ganz unterschiedlich gefärbt: So ist es im Westen smaragdgrün, während es im Osten türkis erscheint. Der Weissensee hat Trinkwasserqualität, was auf zwei Bergquell-Zuflüsse und unterirdische Quellen zurückzuführen ist. Sehr bekannt ist der See auch bei Eisläufern, denn in der kalten Jahreszeit friert er komplett zu und zieht unzählige Schlittschuhläufer an. Darüber hinaus findet hier im Jänner auch die holländische 11-Städte-Tour statt. 

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Buchtipp: Roger Willemsen: Wer wir waren

"Neu ist vielleicht nicht der Mensch, der neugieriger auf die Uhr schaut als ins Gesicht der Ehefrau." (Roger Willemsen, Wer wir waren)

 

Über Roger Willemsen zu schreiben ist schwierig. Die richtigen Worte zu finden, für das, was er hinterlassen hat. Worte zu finden, für seine unglaubliche Energie und sein großes Interesse am Menschen, an fremden Kulturen, Worte für seine Klugheit, seinen Enthusiasmus und seine Erzählgabe. Herbert Grönemeyer schrieb auf seiner Facebook-Seite, kurz nach Willemsens Tod:

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