Buchtipp: Sie und Er

Andrea de Carlo mag ich. Weil man in seine Geschichten eintauchen kann und immer das Gefühl hat, als würde man sich mitten im Geschehen befinden. Macht sich besonders gut im Sommer, wenn man in der Hängematte liegt, der Wind leicht weht, die Blätter rascheln und man leicht hin und her wiegt.

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"Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar" - Auf den Spuren von Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann wurde 1926 in Klagenfurt geboren, wo sie auch die Volksschule, das Bundesrealgymnasium sowie die "Oberschule für Mädchen" in der Ursulinengasse besuchte. Wer die Schriftstellerin literarisch erwandern möchte, beginnt am besten beim Robert-Musil-Literatur-Museum, das in der Bahnhofstraße Nr. 50 untergebracht ist.

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Alte Traditionen: Faschingsbräuche in Kärnten

Mit Maria Lichtmess beginnt in vielen Gegenden das Faschingstreiben, mit dem die Menschen ihre Lebensfreude zeigen möchten. Fasching, Fastnacht oder Karneval bezeichnen dabei jene Zeit des Jahres, in dem das Ende des Winters in Sicht ist. 

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Fundstücke #2: Vom Mut, Streetphotography und einem bewegenden Film

Dinge, die mir in der virtuellen Welt begegnen. Dinge, die ich mag und die ich festhalten möchte. 

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Buchtipp: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Wie so oft bei Haruki Murakami: Eintauchen in eine Geschichte, die einen dann nicht mehr loslässt. Diesmal ist es die Geschichte von Tsukuru Tazaki und seinen Freunden, die während ihrer Schulzeit eine Einheit bilden.

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Roadtrip Slowenien: Von Kärnten nach Bovec und auf den Vrsic-Pass

Im bezaubernden Soca-Tal und umgeben von den eindrucksvollen Julischen Alpen liegt die Ortschaft Bovec, ein Paradies für alle, die gerne in der Natur unterwegs sind. So ist Bovec nicht nur idealer Ausgangspunkt für Wander- und Klettertouren, die Soca bietet sich auch perfekt zum Kajakfahren an.

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Der nächste Sommer kommt bestimmt - Drei Naturerlebnisse in Kärnten

"Natur ist nicht etwas außerhalb von uns, sie ist in uns gegenwärtig, auf tiefster Ebene mit uns verbunden. Auch unsere Wurzeln reichen weit in die Erde, ganz ähnlich wie die Wurzeln der Bäume, während unser Blick auf einen Horizont gerichtet ist, der Vorstellungskraft und Fantasie anregt. Wir schauen in die Welt - und sehen uns selbst." (Aus: Jennie Appel und Dirk Grosser: Kraftort Natur)

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Buchtipp: Tomas Espedal: Wider die Natur

"Wider die Natur" ist ein stilles Buch, es ist ein Liebesroman des norwegischen Autors Tomas Espedal, in dem er sich mit seinen drei großen Lieben auseinandersetzt.

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Altes Wissen: Von Lichtmess oder der heiligen Brigida

Lichtmess oder Mariä Lichtmess spielte früher in bäuerlichen Regionen eine wichtige Rolle. So war der 2. Februar beispielsweise in Bayern sogar ein Feiertag, an dem viele den Weihnachtsbaum verfeuerten und die Krippe abbauten. 

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Es klappert die Mühle: Entlang des Kaninger Mühlenwegs

Der rund 3,5 Kilometer lange Kaninger Mühlenweg beginnt beim sogenannten Türkhaus, das 1987 am Laufenberg abgetragen und an den Mühlenweg überstellt wurde. Nun ist hier ein kleines Museum untergebracht, das Einblick in das bäuerliche Leben gewährt. 

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Fundstücke #1: Von Hotelzimmern und der Kunst des Reisens

Dinge, die mir in der virtuellen Welt begegnen. Dinge, die ich mag und die ich festhalten möchte.

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Ungewöhnliche Buchhandlung: Libreria Acqua Alta in Venedig

Venedig. Irgendwann letztes Jahr. Ich laufe durch die engen Gassen ohne viel Plan. Es ist Hochsommer, Juli und sehr heiß. Die Stadt ist voll mit Touristen aus aller Welt und ich bin auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen. Einem Ort, an dem nicht ständig Selfiesticks in die Höhe gehalten und unaufhörlich geknipst wird. Plötzlich stehe ich vor einer Buchhandlung. Wer mich kennt, weiß, dass ich bei Buchhandlungen fast nie vorbeigehen kann, ohne zumindest einen Blick hineingeworfen zu haben.

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Buchtipp: Meg Wolitzer - Die Interessanten

Im Sommercamp "Spirit in the Woods" treffen sich im Jahr 1974 sechs Jugendliche: die etwas unbeholfene Julie Jacobson, der zeichnerisch begabte Ethan Figman, die Geschwister Ash und Goodman Wolf, Jonah Bay, der Sohn einer Folk-Sängerin, und Cathy Kiplinger, die unbedingt Tänzerin werden möchte. Sechs Teenager, die alle künstlerisch interessiert sind und sich individuell fühlen. In den nächsten 40 Jahren begleiten wir diese sechs jungen Menschen auf ihrem Lebensweg, verfolgen ihr Erwachsenwerden, ihre Probleme, aber auch ihre Höhepunkte und Träume, die manchmal wahr werden, manchmal aber auch nicht in Erfüllung gehen können. 

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Uralte Tradition: Räuchern

Das Räuchern ist eine sehr alte Tradition, denn die Menschen entdeckten schon sehr früh, dass der Duft von Räucherstoffen eine ganz besondere Wirkung hat. Aus diesem Grund entwickelte sich im Laufe der Zeit eine eigene Räucherkultur. Man räucherte, um Krankheiten zu heilen, um Seuchen zu vertreiben, die Atmosphäre zu reinigen oder um mit Göttern zu kommunizieren. Beim Räuchern werden die grobstofflichen Substanzen in Rauch umgewandelt, sodass sich höhere und feinere Ebenen miteinander verbinden. Die Duftstoffe, die beim Räuchern freigesetzt werden, wirken dann nicht nur auf unseren Körper, sondern auch auf Geist und Seele. Jeder Stoff, der verräuchert wird, hat natürlich individuelle Kräfte. So gibt es Stoffe mit erdenden Komponenten, andere wiederum haben eine schützende oder reinigende Funktion. 

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Farbenfroher Ort: Das Magdas Hotel in Wien

In Wien hat es geschneit und es ist eisig kalt. Am Bahnhof herrscht reges Treiben, es scheint, als wäre jeder auf den Beinen, um noch schnell etwas erledigen zu können. Ich nehme die U-Bahn zum Praterstern, wo ich mein Hotel gebucht habe: Das Magdas-Hotel, das ich ausgewählt habe, weil mir das Konzept äußerst gut gefällt.

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Die Gerlitzen oder vom Glück, die Freiheit zu genießen

Lange über die Freiheit nachgedacht. Weil sie mir viel bedeutet. Weil sie mich schon mein ganzes Leben lang begleitet. Die Freiheit, meine eigenen Entscheidungen zu treffen. Die Freiheit, bis zu einem gewissen Grad auch unabhängig zu arbeiten, mein eigener Chef sein. Weil Freiheit für mich immer auch bedeutet, dass ich mich ständig neu entdecken kann, die Wahl habe, auch mal meine Richtung zu ändern. Natürlich bedeutet Freiheit immer auch ein gewisses Risiko. Manchmal habe ich keine Ahnung, was ich machen soll, wohin ich mich bewege und was letztendlich dabei herauskommt. Die Verantwortung zu tragen, für das was ich tue: Auch das ist Freiheit.  

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*Ein Wochenende in Triest und meine erste Wimdu-Erfahrung

Die Hauptstadt der Region Friaul Julisch Venetien zeichnet sich nicht nur durch seine einzigartige Lage am Meer aus, sondern hat auch in architektonischer Hinsicht äußerst viel zu bieten, wobei jedes Viertel - sei es der Borgo Teresiano, der Borgo Giuseppino oder der Stadthügel San Giusto seinen ganz eigenen Charme ausstrahlt.

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Wohnzimmer-Trip: Wanderlust

"Wandern ist eine Tätigkeit der Beine und ein Zustand der Seele." (Josef Hofmiller)

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Cividale del Friule: Pittoreske Kleinstadt im Collio-Gebiet

Inmitten des Collio-Gebietes liegt direkt an den Ufern des Natisone die kleine Stadt Cividale del Friule, die auf eine römische Siedlung zurückgeht. Das pittoreske Städtchen hat etwa 12.000 Einwohner und ist noch vom Massentourismus verschont geblieben. Hier bummelt man durch malerische Gassen, genießt einen Cappuccino in einem der zahlreichen Cafés oder lässt den Ausblick von der Teufelsbrücke auf sich wirken. Cividale verfügt aber auch über viele Kunstschätze wie Castelli oder Palazzi oder das Tempietto Longobardo, ein Langobardenbau, der aus dem 9. Jahrhundert stammt. Bis heute ist nicht bekannt, welche Funktion der Tempel hatte bzw. wer genau ihn erbaut hat. Beeindruckend sind sie aber allemal: die Freskenmalereien und Stuckdekorationen sowie die uralten Chorstühle.

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"Bergwasser": Unterwegs am Aqua Trail

Immer wieder zieht es mich zum Wasser, weil es alle meine Sinne bewegt. Weil es glitzert und plätschert, weil es magisch und ein Zeichen für Erneuerung und Wandel ist. Denken wir doch einfach mal daran, in wie vielen Formen Wasser auftreten kann: als sanfte Schneeflocke im Winter, als kühlender Regen im Sommer, als zerstörerisches Hagelkorn. Von Wasser geht eine ganz besondere Faszination aus, die auch schon unzählige Dichter und Philosophen fasziniert hat. Wasser steht für mich auch symbolisch für die Freiheit, an einem See oder am Meer kann ich meinen Blick in die Ferne schweifen lassen, die zarten Bewegungen der Wellen beobachten und binnen kürzester Zeit stellt sich eine gewisse Ruhe ein und der Alltag rückt in weite Ferne.

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