Wohnzimmer-Trip: Triffst du Buddha, töte ihn! Ein Selbstversuch

"Der argentinische Schriftsteller Jorge Luis Borges definierte das Glück einmal als ein lässiges Leuchten in den Augen. Es hülfe auch jedem anderen beim Glücklichsein, der gerade vorbeikommt. Und dauerte es nur diesen einen Blick lang. Jenes Glück, das nur mit immer mehr Protz über die Runden kommt, dieses armselige, das nie genug haben kann, das meinte er nicht."

Andreas Altmann ist vieles, aber auf keinen Fall ein Esoteriker. Dennoch ist auch er auf der Suche nach sich selbst und nach Momenten, in denen er Ruhe finden kann. Aus diesem Grund reist er in ein Meditationszentrum nach Indien und lässt den Leser an seinen Erkenntnissen teilhaben. In diesem Zentrum darf er zehn Tage lang nicht sprechen, darf weder Radio hören, noch sich sonstige Ablenkungen gönnen. Auf diese Weise wird man mit sich selbst konfrontiert und lernt, im Hier und Jetzt zu leben.

Bereits das Cover mit den bedrohlichen Buddha-Augen als auch der Titel sind bereits sehr provokant und passen zum Schriftsteller, der immer äußerst ehrlich und direkt ist. In diesem Buch setzt sich Altmann sehr persönlich mit dem Buddhismus auseinander, es ist eine spannende Reise zu sich selbst, denn Altmann erklärt: "Der spirituelle Lehrer ist nur Wegweiser. Du musst dein eigener Meister werden." Wieder zu Hause verschenkt er seine Buddha-Statuen, eine bewusst gewählte Geste, mit der er sich vom Gelernten distanziert und seinen eigenen Weg fortsetzt.

Lesestoff*:

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