Rein in den Sattel: Mit dem Rad von Tarvis nach Venzone

Zugegeben: Das Rad und ich sind nicht die allerbesten Freunde. Meistens steht es im Schuppen und wird im Sommer allerhöchstens zwei- bis dreimal hervorgeholt. Vor einigen Jahren habe ich sogar einmal ein Rad gewonnen und damit ziemlich untrainiert an einem Triathlon teilgenommen. Danach hab ich mir geschworen, nie mehr ein Bike zu besteigen:))

Was aber durchaus machbar ist, auch für mich als absoluten Anti-Biker, ist eine Radtour von Tarvis nach Venzone, die hauptsächlich auf einer aufgelassenen Bahntrasse verläuft. Man fährt durch Tunnel, hat einen tollen Blick auf den Tagliamento und - ganz wichtig - es gibt keine extremen Bergauffahrten, sondern es geht meistens gerade aus. Unterwegs gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine kurze Kaffeepause oder eventuell sogar einen erfrischenden Spritz. Von Venzone aus sind wir dann mit dem Zug zurück nach Villach gefahren, was sehr gut funktioniert und auch ziemlich günstig ist. Die genauen Fahrpläne und Ticketpreise könnt ihr hier abrufen.

Aufgelistet:

  • Eine sehr ausführliche Routenbeschreibung für die Radtour von Tarvis nach Venzone gibt es hier.
  • Über die Lavendelstadt Venzone habe ich bereits schon einmal berichtet, den Artikel findet ihr hier.
  • Unterwegs unbedingt in Chiusaforte eine Pause einlegen, denn hier wurde ein alter Bahnhof zu einem Lokal umgebaut.
  • Bleibt unterwegs auch beim Tagliamento stehen, der so unglaublich tolle Farbnuancen aufweist, die sich je nach Tageszeit und Wasserstand auch immer wieder ändern.

Lektüreempfehlungen:

Werner Freudenberger: Am Tagliamento: Entdeckungen zwischen Alpen und Adria. Ein tolles Buch mit insgesamt 15 Touren rund um den "König der Alpenflüsse".

 

Georg Lux: Verfallen & Vergessen: Lost Places in der Alpen-Adria-Region. Ein Buch über verlassene Orte wie zum Beispiel Cave del Predil, die alte Loiblstraße oder Schloss Waldenstein im Lavanttal.

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