Entlang des Norischen Panoramawegs zur Gnadenquelle und zur Wasserraststätte Grabenköhler

"So ein In-Sich-Zuhause-Sein hat mit einer Erdung zu tun, die es einem erlaubt, sich auf Reisen zu verlieren. Das ist eine große Charakterstärke." (Roger Willemsen)

In St. Oswald im Görtschitztal verläuft der Norische Panoramaweg. Hier taucht man ein in eine Landschaft, die man wohl als unberührte Natur bezeichnen könnte. Eine Landschaft, die geprägt ist von Wäldern, farbenprächtigen Wiesen und alten Bauernhöfen, die stets von einem Hund bewacht werden. Hier kann man ruhig werden, den Geräuschen der Natur lauschen, bis man zur Gnadenquelle und zur Wasserraststätte Grabenköhler gelangt. 

Zur Gnadenquelle pilgern die Menschen schon seit der Keltenzeit. Zum Jahreskreisfest Samhuin wurde hier zu Sonnenuntergang in der Linie zum heiligen Berg, dem Lugberg, gesungen, gerastet, geopfert, gebetet und gesungen. Diese Kultmulde war immer ein Ort des Seelenfriedens, ein Kraftort. 

Gnadenquelle am Steinmar - Beschreibung der Dynamik

  • rechtsdrehend
  • implosiv
  • aufbauend
  • hinauf saugend
  • nach innen gerichtet verwirbelnd
  • formgebend informationgebend

Sinn: 

  • Heilenergie anziehen
  • Lebenskraft entfachen
  • Kosmische Kraft an das Wasser binden
  • Freie Energie ergreifbar machen

Nutzen für mich:

  • Labung
  • Danken lernen
  • Verwandlung
  • Heilung

Wann wird das Wasser der Gnadenquelle gebraucht?

  • Wenn ich an meine Leistungen zu hohe Ansprüche stelle
  • Wenn ich zu gewissenhaft, zu perfekt sein muss
  • Wenn meine eigenen Bedürfnisse zu kurz kommen
  • Wenn mein Alltag nicht mehr nach heilsamer Ordnung strukturiert ist

Was bewirkt das Wasser der Gnadenquelle?

Man lernt an der Quelle, die zu hohen Ansprüche an seine Leistungen auf ein heilsames Maß zu vermindern. Die Aufgaben, die einem das Leben stellt, mit Lässigkeit zu lösen. Seine ureigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und zuzulassen. Spontaner, unbeschwerter, flexibler zu handeln. Vertrauen in sein Tun zu finden. Das Leben in vollen Zügen genießen zu lernen. Außerdem heilt das Wasser die Wut, den Zorn und den Hass, besänftigt die Galle, schmeichelt dem Zwölffingerdarm, vermehrt die Tage der Alten, vermehrt die Kraft der Starken, erfrischt das Herz, verbessert das innere Sehen, es ist, als ob man einen Becher des Abendlichtes genießt.

Wasserraststätte Grabenköhler

Die Wasserraststätte Grabenköhler ist eine Ruheoase, an der man die Heilkräfte des Wassers entdecken kann. Der Hauptbestandteil ist ein Kneippbereich, der aus einem großen Wassertretbecken zur Anregung des Stoffwechsels besteht. Vor Ort sind auch verschiedene Sitzgelegenheiten sowie Informationstafeln zu finden, sodass jeder die Anwendung auch selbst durchführen kann.

Weitere Kraftplätze in Eberstein

Der Liebes- oder Kupplerbrunnen

 

Am Liebesbrunnen verkuppelte man früher die Bewohner von "Unter- und Oberland". Der Brunnen erinnert an die alte Tradition, wobei dieser aus Eklogitstein hergestellt wurde. Eklogit ist ein Tiefengestein mit Smaragd, Diamant, Granat und Titan. Das Brunnenwasser ist stark energetisch, sodass die Liebe mindestens für die folgenden drei Jahre währen soll. Wer seine Liebe direkt beim Kupplerbrunnen bekundet und das Wasser gemeinsam trinkt, soll sogar ewig miteinander verbunden sein. 

 

Kugelfichte

 

Gleich gegenüber dem Liebesbrunnen ist die Kugelfichte zu finden. Durch ihre unzähligen Verästelungen sieht sie wie eine Kugel aus. 

 

Toter Hengstofen

 

Der tote Hengstofen wird auch als Näpfchenstein bezeichnet. Die Steine wurden hier von vorkeltischen Besiedlern ausgekratzt und sie verwendeten sie als Blutstein, das heißt, sie füllten das Blut eines geopferten Tieres in ein Näpfchen. Anschließend kratzten sie es heraus, vermischten es mit Steinstaub und trugen es als Amulett.

 

Heiliges Loch

 

Das heilige Loch ist eine kleine Felsenhöhle, die früher eine Kultstätte war. Heute wird hier die Gottesmutter Maria verehrt.

Übernachtungsmöglichkeiten

Biolandhaus Arche

 

Ich habe bereits vor einiger Zeit ein Wochenende in der Arche verbracht und hier darüber geschrieben.

Anreise

Über die A2 Südautobahn mit Abfahrt Klagenfurt weiter in Richtung Brückl und von dort bis nach Eberstein. Dann geht es weiter bis nach Mirnig oder St. Oswald, wo man dem Fußweg bis zur Gnadenquelle bzw. zur Wasserraststätte folgt.

Lesestoff*:

Guntram Stoehr: Die Natur als Kraftort: Heilsame Plätze erspüren und ihre Energie erfahren. 

 

Kerstin Peter: Coachingraum Natur. Kraft tanken, sich neu ausrichten und Antworten finden. Übungskarten zum Selbstcoaching.

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